Charles Darwin |
Darwin hatte sich niemals einer formellen Ausbildung in Biologie unterzogen. Sein Interesse an der Natur und Lebewesen war lediglich eine Liebhaberei, die ihn 1832 bewog, sich freiwillig einer Expedition anzuschließen, welche sich an Bord des Schiffs H. M. S. Beagle aufmachte, fünf Jahre lang verschiedene Regionen der Welt zu bereisen. Der junge Darwin war sehr beeindruckt von den unterschiedlichen lebendigen Spezies, insbesondere von bestimmten Finken, die er auf den Galapagos Inseln vorfand. Er dachte, dass deren unterschiedliche Schnabelformen aufgrund einer Anpassung an ihre Heimat zustande gekommen waren. Mit dieser Idee im Kopf nahm er an, dass der Ursprung des Lebens und der Lebensformen in dem Konzept “der Anpassung an den Lebensraum” zu finden sei. Laut Darwin wurden die unterschiedlichen Arten nicht gesondert von Gott erschaffen, sondern gingen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurück und entwickelten sich unterschiedlich voneinander als Ergebnis von natürlichen Voraussetzungen.
Darwins Hypothese gründete sich nicht auf irgendwelche wissenschaftlichen Entdeckungen oder Versuche, entwickelte sich jedoch im Lauf der Zeit mit der Unterstützung und Förderung von Seiten der bekannten materialistischen Biologen seiner Zeit in eine anmaßende Theorie. Die Idee war, dass diejenigen Individuen, die sich ihrem Lebensraum am besten anpaßten, ihre Eigenschaften auf die nachfolgenden Generationen vererbten; diese vorteilhaften Eigenschaften sammelten sich im Lauf der Zeit an und transformierten das Individuum in eine, von seinen Vorfahren vollständig unterschiedliche Art. (Der Ursprung dieser “vorteilhaften Eigenschaften” war seinerzeit unbekannt.) Der Mensch war laut Darwin das höchst entwickelte Ergebnis dieses imaginären Mechanismus.
Die von dem Mönch Gregor Mendel entdeckten genetischen Gesetze führten die Evolutionstheorie in eine Sackgasse. |
Darwin war sich bewußt, dass seine Theorie erhebliche Probleme aufwies. Er gestand dies in seinem Buch in dem Kapitel “Probleme der Theorie”. Diese Schwierigkeiten lagen hauptsächlich im Fossilnachweis, komplexen Organen von Lebewesen, die unmöglich durch Zufall erklärbar sind (z.B. das Auge) und Instinkten lebendiger Kreaturen. Darwin hoffte, dass diese Komplikationen durch neue Entdeckungen überwunden werden würden, doch dies hielt ihn nicht davon ab, sehr mangelhafte Erklärungen für eine beträchtliche Anzahl von anderen Ungereimtheiten abzugeben. Der amerikanische Physiker Lipson gab den folgenden Kommentar zu Darwins “Schwierigkeiten”:
Als ich Der Ursprung der Arten las, fand ich, dass Darwin selbst wesentlich unsicherer war, als es oft dargestellt wird; das Kapitel “Probleme der Theorie” z.B. weist beträchtliche Selbstzweifel auf. Als Physiker war ich speziell befremdet bei seinen Erläuterungen bezüglich der Entstehung des Auges.9
Während die Echos von Darwins Buch noch hallten, entdeckte ein österreichischer Botaniker namens Gregor Mendel 1865 die Vererbungsgesetze. Nicht sehr bekannt geworden bis zum Ende des 19. Jh., gewann Mendels Entdeckung große Bedeutung in den frühen Jahren des 20. Jh. Dies war der Anfang der wissenschaftlichen Genetik. Kurze Zeit danach wurde die Struktur der Gene und Chromosomen entdeckt. Mit der Entdeckung des DNS-Moleküls, welches genetische Information speichert, wurde die Evolutionstheorie in den 50er Jahren in eine gewaltige Krise gestürzt. Der Grund dafür war die unvorstellbare Komplexität des Lebens und die Unhaltbarkeit des von Darwin vorgeschlagenen Evolutionsmechanismus.
Diese Entwicklungen hätten Darwins Theorie in den Abfallkorb der Geschichte verbannen sollen. Dem jedoch war nicht so, da bestimmte Kreise darauf bestanden die Theorie zu revidieren, erneuern und auf eine wissenschaftliche Ebene zu erheben. Diese Bestrebungen können nur dann sinnvoll erscheinen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass es eher ideologische Belange sind als wissenschaftliches Interesse, die im Hintergrund der Theorie eine bedeutende Rolle mitspielen.
Der primitive Stand der Wissenschaft zu Darwins Zeiten Als Darwin seine Hypothesen vortrug, gab es die wissenschaftlichen Fachbereiche der Genetik, Mikrobiologie und Biochemie noch nicht. Wären diese erforscht worden, bevor Darwin seine Theorie vorbrachte, hätte er möglicherweise erkannt, dass seine Theorie völlig unwissenschaftlich war, und hätte vielleicht gar nicht erst versucht, solch unbegründete Behauptungen aufzustellen. Die, eine Spezies bestimmende Information ist bereits in den Genen vorhanden, und es ist der natürlichen Selektion nicht möglich neue Spezien durch Veränderungen in den Genen hervorzubringen. In ähnlicher Weise verfügte die Wissenschaft in jenen Tagen nur über ein sehr oberflächliches und grobes Verständnis der Struktur und Funktion der Zelle. Wenn Darwin die Möglichkeit gehabt hätte, die Zelle durch ein Elektronenmikroskop zu betrachten, wäre er Zeuge der ungeheuerlichen Komplexität und außergewöhnlichen Struktur in den Organellen der Zelle geworden, und hätte dann mit eigenen Augen erkannt, dass solch ein raffiniertes und komplexes System unmöglich durch geringfügige Abänderungen entstanden sein konnte. Hätte er eine Ahnung von Bio-Mathematik gehabt, so hätte er erkannt, dass nicht ein einziges Proteinmolekül, geschweige denn eine ganze Zelle, durch Zufall ins Dasein gekommen sein konnte. 1) Ein detailliertes Studium der Zelle wurde erst durch die Erfindung des Elektronenmikroskops ermöglicht. Mit den hier abgebildeten, primitiven Mikroskopen zu Darwins Zeiten war es lediglich möglich, die äußere Zelloberfläche zu sehen. 2) Eine lebende Zelle ist ein Wunder der Schöpfung, das Wissenschaftler immer wieder erstaunt. Betrachtet man eine Zelle unter einem Elektronenmikroskop, so sieht man in ihr eine hochaktive Struktur, die in vielem an einen Bienenstock erinnert. Die Millionen Zellen, die täglich im Körper absterben, werden ständig durch neue ersetzt; und Milliarden Zellen arbeiten harmonisch zusammen, um den menschlichen Körper am Leben zu erhalten. Es wäre völlig unsinnig, anzunehmen, die Zellen hätten einen solchen Organisationsgrad ihrer Aktivität selbstständig erreicht. Gott war es, Der die perfekte Ordnung in den Zellen erschaffen hat, die ohne Zuhilfenahme eines Elektronenmikroskops gar nicht erkennbar wäre. Die unvergleichliche Schöpfung und das unendliche Wissen unseres Herrn sind in jedem Detail unseres Lebens zu offensichtlich, um verborgen bleiben zu können. |
Dieser Kader konzentrierte sich auf die Frage nach dem Ursprung der vorteilhaften Variationen, welche angeblich die lebenden Organismen zur evolutiven Fortentwicklung bewegt – ein Punkt, den Darwin selbst nicht in der Lage war zu erklären, sondern ihm einfach auswich indem er sich auf Lamarck stützte. Die neue Idee war “Zufallsmutationen”. Sie benannten diese neue Theorie “Die moderne synthetische Evolutionstheorie”, die dadurch formuliert war, dass sie Darwins These der natürlichen Selektion das Konzept der Mutation hinzufügten. In kurzer Zeit wurde diese Theorie als “Neo-Darwinismus” bekannt, und ihre Verfechter wurden “Neo-Darwinisten” genannt.
Die darauffolgenden Jahrzehnte waren eine Ära verzweifelter Versuche den Neo-Darwinismus zu bestätigen. Es war bereits bekannt, dass Mutationen – oder “Unfälle” – die in den Genen lebendiger Organismen vorfielen stets nachteilig sind. Die Neo-Darwinisten versuchten durch Tausende von Mutationsexperimenten einen Fall für “vorteilhafte Mutation” aufzubauen, doch all ihre Anstrengungen endeten in totalem Versagen.
Sie versuchten ferner experimentell nachzuweisen, dass der erste lebendige Organismus durch Zufall unter primitiven irdischen Voraussetzungen entstanden sein könnte, wie es die Theorie besagt, doch auch diese Versuche blieben gleichermaßen erfolglos. Jeder Versuch der nachweisen sollte, dass Leben durch Zufall entstehen könne, scheiterte. Wahrscheinlichkeitsrechnungen belegen, dass nicht einmal ein einziges Protein, das den Grundbaustein des Lebens darstellt, durch Zufall hätte entstehen können. Und die Urzelle, welche laut evolutionistischen Behauptungen angeblich unter primitiven, unkontrollierten irdischen Bedingungen durch Zufall ins Dasein gekommen sein soll, konnte selbst in den bestausgerüsteten Laboratorien des 20. Jh. nicht synthetisch bereitgestellt werden.
Neo-Darwinismus wird ferner durch die Fossilienfunde widerlegt. Nirgendwo in der Welt wurden jemals irgendwelche “Übergangsformen” gefunden, welche die angebliche stufenweise Evolution der lebendigen Organismen von primitiven in höhere Lebensformen hätte zeigen sollen, wie die neo-darwinistische Theorie es behauptet. Gleichzeitig hat vergleichende Anatomie enthüllt, dass Spezies, welche sich angeblich eine aus der anderen entwickelt haben sollten, tatsächlich sehr unterschiedliche anatomische Merkmale aufweisen, so dass sie niemals Vorfahren bzw. Nachkommen der jeweils anderen sein können.
Neo-Darwinismus war jedoch sowieso niemals eine wissenschaftliche Theorie, sondern war ein ideologisches Dogma um nicht zu sagen eine Art “Religion”. Der kanadische Darwinist Michael Ruse, der ein Professor der Philosophie und Zoologie ist macht dieses Zugeständnis:
... und es besteht kein Zweifel, dass in der Vergangenheit, und ich glaube auch in der Gegenwart, die Evolution für die Evolutionisten etwa so funktionierte, wie etwas, das Elemente hat, die – man könnte sagen – einer säkularen Religion sehr nahe kommen... und es erscheint mir sehr eindeutig, dass die Evolution als eine wissenschaftliche Theorie auf einer sehr fundamentaler Ebene, einer Art Naturalismus huldigt...11
Dies ist der Grund dafür, dass die Verfechter der Evolutionstheorie dieselbe, trotz aller gegenteiligen Beweise weiterhin verteidigen. Ein Punkt worin sie sich jedoch nicht einigen können ist, welches der verschiedenen vorgeschlagenen Realisationsmodelle das “richtige” ist. Eines der wichtigsten dieser Modelle ist das fabelhafte Szenario, das als “das unterbrochene Equilibrium” bekannt ist.
Die ersten lautstarken Verfechter dieser Neigung tauchten zu Beginn der 70er Jahre auf. Zwei amerikanische Paläontologen, Niles Eldredge und Stephen Jay Gould waren sich wohl bewußt, dass die Postulate der neo-darwinistischen Theorie durch die Fossilienfunde total widerlegt worden waren. Fossile belegten, dass lebende Organismen nicht durch abgestufte Evolution, sondern plötzlich und voll ausgeformt ins Dasein kamen. Die Neo-Darwinisten lebten in der sehnlichsten Hoffnung – und tun das immer noch – dass die “verlorenen” Übergangsformen eines Tages doch noch gefunden werden würden. Obwohl es Eldredge und Gould klar geworden war, dass diese Hoffnung unerfüllt bleiben würde, waren sie dennoch außerstande, ihr evolutionistisches Dogma aufzugeben, und so stellten sie ein neues Modell vor: Das unterbrochene Equilibrium. Hierbei handelt es sich um die Behauptung, dass Evolution nicht als Ergebnis kleiner Abweichungen, sondern in der Form plötzlicher großer Veränderungen stattfand.
Dieses Modell war nichts anderes als ein Modell für Phantasien. So behauptete z.B. der europäische Paläontologe O. H. Shindewolf, der den Weg für Eldredge und Gould bereitet hatte, dass der erste Vogel als eine “grobe Mutation” aus einem Reptilienei ausgeschlüpft sei, d.h. als Ergebnis eines enormen “Unfalls”, der sich in der genetischen Struktur ereignet hatte.12 Entsprechend derselben Theorie könnten einige das Festland bewohnende Tiere, sich in riesige Wale verwandelt haben, indem sie sich einer plötzlichen, umfassenden Veränderung unterzogen. Diese Behauptungen, die in totalem Widerspruch zu allen Regeln der Genetik, Biophysik und Biochemie stehen, sind geradeso wissenschaftlich wie die Märchen von Fröschen, die sich in Prinzen verwandeln! Trotzdem nahmen einige evolutionistische Paläontologen, die sehr über die Krise, in der sich die neo-darwinistische Lehre befand, besorgt waren, diese Theorie an, die sich dadurch auszeichnete, dass sie noch bizarrer war als der Neo-Darwinismus selbst.
Der einzige Zweck dieses Modells war, eine Erklärung für die fehlenden Glieder des Fossilnachweises bereitzustellen, den das neo-darwinistische Modell nicht erklären konnte. Es kann jedoch kaum als rationell gelten zu versuchen, die Lücke im Fossilnachweis der Evolutionskette der Vögel mit der Behauptung zu erklären, dass “urplötzlich ein Vogel aus einem Reptilienei kroch”, da entsprechend den Aussagen der Evolutionisten selbst, die Evolution von einer Spezies in die andere eine beträchtliche und vorteilhafte Änderung der genetischen Information erfordert. Keine irgend mögliche Mutation jedoch verbessert oder bereichert die genetische Information. Mutationen können höchstens die genetische Information verwirren. Daher würden die vom Modell des unterbrochenen Equilibriums vorgeschlagenen “groben Mutationen” lediglich grobe – d.h. “große”– Verringerungen und Behinderungen in der genetischen Information hervorrufen.
Heutzutage lehnen Zehntausende von Wissenschaftlern, speziell in den USA und Europa, die Evolutionstheorie ab. Obig abgebildet ist nur eine kleine Auswahl der vielen Bücher, die über das Scheitern der Theorie geschrieben wurden. | ||||
Trotzdem ist es dennoch das neo-darwinistische Modell, das in Betracht kommt, wenn heutzutage über “Evolution” gesprochen wird. In den folgenden Kapiteln werden wir zunächst zwei imaginäre Mechanismen des neo-darwinistischen Modells untersuchen, und dann die Fossilienfunde betrachten, um dieses Modell zu testen. In Anschluß daran werden wir uns mit der Frage nach dem Ursprung des Lebens beschäftigen, die sowohl das neo-darwinistische Modell, als auch alle anderen evolutionistischen Modelle, wie etwa die “Evolution in Sprüngen”, zunichte macht.
Bevor wir dies tun, erscheint es sinnvoll, den Leser darauf aufmerksam zu machen, dass die Realität, der wir auf jeder Stufe gegenüberstehen, keine andere Deutung zuläßt, als das dass evolutives Szenario ein Märchen ist, ein großer Schwindel, der im Konflikt mit der wirklichen Welt steht. Es ist eine Inszenierung, die dazu benutzt wurde, die ganze Welt 140 Jahre lang an der Nase herumzuführen. Dank der jüngsten wissenschaftlichen Entdeckungen ist zumindest eine fortgesetzte Verteidigung dieses Betrugs unmöglich geworden.
Es existieren keine Übergangsformen DIE EVOLUTIONSTHEORIE BEHAUPTET, DIE LEBEWESEN WÜRDEN SICH DURCH MUTATIONEN IN NEUE ARTEN VERWANDELN. DI E MODERNE WISSENSCHAFT HAT JEDOCH KLAR ERWIESEN, DASS DIES EINE GROSSE IRREFÜHRUNG IST. ... Warum sehen wir nicht unzählige Übergangsformen, wenn die Spezies sich in kleinen Stufen aus anderen entwickelten. Warum ist die ganze Natur nicht in Verwirrung, anstatt der klaren Abgegrenztheit der Spezies, wie wir sie sehen?... doch, da nach dieser Theorie zahllose Übergangsformen bestanden haben mussten, warum finden wir sie nicht in unzähligen Mengen eingebettet in der Erdkruste?... doch, warum finden wir keine nahverwandten Übergangsformen in den Übergangszonen, wo gemäßigte Lebensbedingungen vorherrschen? Diese Schwierigkeit verwirrte mich lange Zeit in großem Maße. (Charles Darwin, The Origin of Species, Oxford University Press, New York, 1998, S. 140, 141, 227.)
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Zunächst einmal, falls sich lebende Organismen wirklich zu völlig anderen Kreaturen entwickelt haben, dann müsste es zahlreiche Übergangsformen während dieses Transformationsprozesses gegeben haben. Zufällige Mutationen, die Evolutionisten zufolge für die Entwicklung der Lebewesen sorgen, müssten zu so bizarren Übergangswesen geführt haben mit drei Gehirnen, vier Augen, Händen mit Schwimmhäuten und mehr solcher Abnormalitäten. |
Normaler menschlicher Fuß