Eine Eigenschaft, die Augen und Flügel gemeinsam haben, ist, dass beide nur dann funktionsfähig sind, wenn sie voll entwickelt sind. In anderen Worten, ein halbentwickeltes Auge kann nicht sehen; ein Vogel mit halbentwickelten Flügeln kann nicht fliegen. Wie diese Organe zustande kamen ist eines der Mysterien der Natur geblieben, das noch erhellt werden muss.45
Spezielle Lungen für Vögel Die Anatomie der Vögel ist sehr unterschiedlich von der der Reptilien, ihren angeblichen Vorfahren. Die Lungen der Vögel funktionieren auf völlig andere Weise als die der bodenansässigen Tiere. Letztere atmen durch die gleiche Luftröhre ein und aus, während die Luft bei den Vögeln vorderseitig in die Lunge eingezogen, und rückseitig ausgestoßen wird. Dieses "andersartige" Design ist speziell für Vögel geschaffen, die während des Flugs große Mengen von Sauerstoff benötigen. Solch eine Struktur kann sich unmöglich evolutiv aus Reptilienlungen entwickelt haben. |
Wenn Vogelfedern im Detail untersucht werden, scheint es als ob sie aus Tausenden von winzigen Ranken aufgebaut sind, die mit Haken aneinander befestigt sind. Dieses einzigartige Design wirkt sich in einer vortrefflichen aerodynamischen Leistung aus. Das Design der Vogelfedern Die Evolutionstheorie, welche darauf besteht, dass sich Vögel evolutiv aus Reptilien entwickelt haben, ist außerstande, die gewaltigen Unterschiede zwischen diesen beiden verschiedenen Tiergattungen zu erklären. In Bezug auf solche Charaktermerkmale wie ihre Skelettstruktur, Atmungssystem, und ihr warmblütiger Metabolismus, sind Vögel sehr unterschiedlich von Reptilien. Ein weiteres Charaktermerkmal, das eine unüberbrückbare Kluft zwischen Vögeln und Reptilien darstellt, ist das Gefieder der Vögel, das eine ausschließlich ihnen eigene Gestaltung darstellt. Die Körper der Reptilien sind mit Schuppen bedeckt, während die Vögel ein Federkleid besitzen. Da die Evolutionisten die Reptilien als die Vorfahren der Vögel betrachten, können sie nicht umhin, auch auf eine evolutive Entwicklung der Vogelfedern aus den Reptilienschuppen zu bestehen. Es bestehen jedoch keinerlei Ähnlichkeiten zwischen Federn und Schuppen. Obwohl A. H. Brush, ein Professor der Physiologie und Neurobiologie an der Universität von Connecticut, selbst ein Evolutionist ist, akzeptiert er diese Realität: "Jede Charaktereigenschaft, von der Genstruktur und -organisation bis hin zur Entwicklung, Morphogenese und Gewebeorganisation ist unterschiedlich (in Federn und Schuppen)."1 Außerdem untersuchte Prof. Brush die Proteinstruktur der Vogelfeder, und erklärte, dass sie "einzigartig unter den Wirbeltieren" sei.2 Es ist kein Fossilnachweis vorhanden, der eine Evolution der Vogelfedern von den Reptilienschuppen belegen würde. Im Gegenteil, "Federn tauchen plötzlich im Fossilnachweis auf, als eine ‘unleugbare Eigentümlichkeit', welche die Vögel charakterisiert", wie Prof. Brush erklärt.3 Außerdem wurde bisher noch keine epidermale Struktur in Reptilien beobachtet, die einen Ursprung für Vogelfedern darstellen könnte.4 Im Jahr 1996 machten einige Paläontologen großes Aufheben von Fossilien eines sogenannten gefiederten Dinosauriers namens Sinosauropteryx. Im Jahr 1997 stellte sich jedoch heraus, dass diese Fossilien nichts mit Vögeln zu tun hatten, und dass es sich nicht um moderne Federn handelte.5 Wenn wir andererseits Vogelfedern genau untersuchen, finden wir ein sehr komplexes Design, das nicht durch einen evolutiven Prozess erklärt werden kann. Der bekannte Ornithologe Alan Feduccia erklärt, dass "jede ihrer Eigenschaften eine aerodynamische Funktion manifestiert. Sie sind außerordentlich leicht, haben die Fähigkeit abzustehen, welche sich in niederen Geschwindigkeiten erhöht, und können ohne Schwierigkeiten wieder in die vorherige Stellung zurückkehren". Er fährt dann fort: "Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie ein Organ, das in seinem Design genau dem Fliegen angepasst ist, zuerst für einen anderen Zweck entstanden sein sollte."6 Das Design der Federn versetzte auch Charles Darwin ins Grübeln. Außerdem verursachte ihm die vollkommene Ästhetik der Pfauenfeder – in seinen eigenen Worten – "Übelkeit". In einem Brief, den er am 3. April 1860 an Asa Gray schrieb, äußerte er: "Ich erinnere mich noch gut der Zeit, als es mir bei dem Gedanken an das Auge kalt den Rücken hinunterlief, doch ich habe diese Phase der Beschwerden überwunden...", und dann schrieb er weiter: "... und nun irritieren mich oft unbedeutende strukturelle Einzelheiten sehr. Die Ansicht einer Schwanzfeder des Pfaus läßt es mir jedes Mal übel werden, wenn ich sie betrachte!"7 1- A. H. Brush, "On the Origin of Feathers". Journal of Evolutionary Biology, Band 9, 1996, S. 132. 2- A. H. Brush, On the Origin of Feathers, S. 131. 3- ebenda. 4- ebenda. 5- "Plucking the Feathered Dinosaur", Science, Band 278, 14. November 1997, S. 1229. 6- Douglas Palmer, "Learning to Fly" (Review of The Origin of and Evolution of Birds by Alan Feduccia, Yale University Press, 1996), New Scientist, Band 153, 1. März 1997, S. 44. 7- Norman Macbeth, Darwin Retried: An Appeal to Reason, Boston, Gambit, 1971, S. 101. |
Die Theorie besagt, dass einige der kleingeschuppten Dinosaurier namens Velociraptor oder Dromeosaurus sich evolutiv fortentwickelten, indem sie sich Flügel aneigneten und zu fliegen begannen. Und so wird angenommen, dass der Archäopteryx eine Übergangsform ist, der von Dinosaurier- Vorfahren abzweigte und sich zum ersten Mal in die Lüfte erhob. Dieses Märchen taucht in fast allen evolutionistischen Publikationen auf. |
In dem kürzlich entdeckten siebten Exemplar des Archäopteryx ist ein rechteckiges Sternum, das längst vermutet, doch vorher niemals belegt wurde, teilweise erhalten. Dieses bestätigt das Vorhandensein von starken Flugmuskeln.46
Der Vogel namens Confuciusornis hat das gleiche Alter wie der Archäopteryx. |
Archäopteryx hat die Merkmale eines voll ausgebildeten Vogels: 2. Die Knochen sind hohl, wie die der heutigen Vögel. 3. Zähne im Schnabel sind kein Beweis seiner angeblichen Verwandtschaft mit Reptilien. In der Vergangenheit gab es viele andere "bezahnte" Vogelarten. 4. Einige heutige Vögel haben ebensolche "Klauen" an ihren Flügeln. 5. In dem neuerlich entdeckten 7. Exemplar des Archäopteryx ist das kielförmige Brustbein erhalten, das darauf hinweist, dass der Vogel starke Flugmuskeln hatte, wie die neuzeitlichen fliegenden Vögel. |
Die Geometrie der Flugfedern des Archäopteryx ist identisch mit der der modernen fliegenden Vögel, wohingegen nicht-fliegende Vögel symmetrische Federn haben. Die Weise, in welcher die Federn an den Flügeln arrangiert sind, fällt ebenfalls in die Ordnung der neuzeitlichen Vögel... Nach Van Tyne und Berger sind die relative Größe und Form des Flügels des Archäopteryx, denen solcher Vögel ähnlich, die sich durch beschränkte Öffnungen im Dickicht bewegen, wie hühnerartige Vögel, Tauben, Waldschnepfen, Spechte und die meisten Sperlingsvögel... Die Flugfedern sind seit 150 Millionen Jahren in Stasis...55
Zweibeinige Reptilien, die am Boden umher liefen und Charakteristika aufwiesen, die man von einem Vorfahr von Archäopteryx erwarten würde, erscheinen später.56
Prof. Alan Feduccia |
Nun, ich habe seit 25 Jahren Vogelschädel studiert, und sehe nicht die geringste Ähnlichkeit. Ich kann einfach keine finden... Der Theropod-Ursprung der Vögel wird sich meines Erachtens als die größte Peinlichkeit für die Paläontologie des 20. Jh. herausstellen.57
Um ehrlich zu sein, wenn ich den Dinosaurier-Ursprung der Vögel zusammen mit diesen Typen (Evolutionisten) unterstützen müsste, wäre es mir jedesmal peinlich hinter das Pult zu treten, um darüber zu sprechen.58
Ein beispielhaftes Szenarium der Evolutionisten: Saurier, die plötzlich Flügel bekamen, weil sie versuchten, Fliegen zu fangen! Was ist der Ursprung der Fliegen? In Unterstützung ihrer Behauptung, dass Dinosaurier sich in Vögel verwandelten, erklären die Evolutionisten, einige Dinosaurier haben mit ihren Vorderbeinen flatternde Bewegungen gemacht, um Fliegen zu fangen, und haben dabei "Flügel angenommen und begannen zu fliegen", wie in der Abbildung dargestellt. In totaler Ermangelung jeglicher wissenschaftlichen Grundlage ist diese Theorie nichts als ein phantastisches Hirngespinst, und beinhaltet obendrein einen simplen logischen Widerspruch: Das Beispiel, das die Evolutionisten anführen, um den Ursprung des Fliegens zu erklären, d.h. die Fliege, die bereits eine vollausgebildete Flugfähigkeit besaß. Ein Mensch kann seine Augenlider keine zehnmal pro Sekunde öffnen und schließen; eine durchschnittliche Fliege hingegen vibriert ihre Flügeln 500-mal pro Sekunde. Außerdem bewegt sie ihre Flügel im Gleichtakt. Die geringste Unregelmäßigkeit im Synchronismus der Flügelvibration würde die Fliege aus dem Gleichgewicht bringen, was jedoch niemals eintrifft. Die Evolutionisten sollten zuerst eine Erklärung erbringen, wie die Fliege diese vollendete Flugfähigkeit erlangte. Statt dessen fabrizieren sie phantastische Szenarien darüber, wie Reptilien, welche weitaus plumpere Lebewesen sind, sich in die Lüfte erhoben. Selbst die perfekte Schöpfung der Hausfliege widerlegt die Hypothese der Evolution. Der englische Biologe Robin Wootton schrieb in einem Artikel unter dem Titel "Das mechanische Design der Flügel der Fliege": "Je mehr wir die Funktionsweise der Insektenflügel verstehen, umso mehr entfaltet sich die Finesse und Schönheit ihres Designs. Strukturen sind üblicherweise derart geplant, dass sie sich so wenig wie möglich verformen; Mechanismen sind so eingerichtet, dass sie ihre Bestandteile in geplanter Weise bewegen. Insektenflügel vereinigen beides in einem, indem sie Komponenten mit einem weiten Spektrum an elastischen Eigenschaften verwenden, die elegant zusammengefügt sind, um angemessene Verformungen in Erwiderung zu entsprechenden Kräften zu gestatten, und die bestmögliche Ausnützung der Luft zu gewährleisten. Sie haben – falls überhaupt – bisher nur wenige technologische Parallelen."1 Andererseits gibt es kein einziges Fossil, das einen Beweis für die imaginäre Evolution der Fliegen lieferte. Das ist es, wovon der hervorragende französische Zoologe Pierre Grassé sprach, als er äußerte: "Wir tappen im Dunkeln bezüglich des Ursprungs der Insekten."2 1- Robin J. Wootton, "The Mechanical Design of Insect Wings", Scientific American, Band 263, November 1990, S.120. 2- Pierre-P Grassé, Evolution of Living Organisms, New York, Academic Press, 1977, S. 30. |
Fledermäuse
Die Evolutionisten geben vor, dass sich alle Säugetierspezien evolutiv von einem gemeinsamen Vorfahren entwickelten. Es bestehen jedoch enorme Unterschiede zwischen verschiedenen Gattungen der Säugetiere, wie etwa zwischen Bären, Walen, Mäusen und Fledermäusen. Jedes dieser Lebewesen verfügt über Systeme von spezifischem Design. Die Fledermäuse, z.B. wurden mit einem sehr sensitiven Ultraschallsystem geschaffen, das ihnen in der Dunkelheit ermöglicht, ihren Weg zu finden. Diese komplexen Systeme, welche die moderne Technologie bestenfalls imitieren kann, konnten unmöglich als Ergebnis von zufälligem Zusammentreffen von Umständen entstanden sein. Zudem demonstriert auch der Fossilnachweis, dass Fledermäuse in ihrer vollständigen gegenwärtigen Gestalt plötzlich auftraten, und keinem "evolutiven Prozess" unterzogen waren. |
Ein Beispiel der strukturellen Barriere zwischen den Reptilien und den Säugetieren sind ihre Kieferstrukturen. Die Mandibula (Unterkiefer) der Säugetiere besteht aus einem einzigen Mandibular-Knochen, und die Zähne sind in denselben eingesetzt. In Reptilien sind es drei kleine Knochen, die die Mandibula flanken. Ein anderer grundlegender Unterschied ist, dass alle Säugetiere drei Knochen im Mittelohr haben (Hammer, Amboss und Steigbügel), wogegen sich bei allen Reptilien nur ein einziger Knochen im Mittelohr befindet. Die Evolutionisten behaupten, dass sich Kiefer und Mittelohr der Reptilien allmählich evolutiv in Säugerkiefer und –mittelohr verwandelten, doch die Frage, wie dies geschehen sein soll, bleibt unbeantwortet. Speziell die Frage, wie ein Ohr mit einem einzelnen Knochen sich in ein solches mit drei Knochen entwickelt haben soll, während der Hörprozess dabei ununterbrochen weiter funktionierte, kann niemals erklärt werden. Es ist durchaus nicht verwunderlich, dass kein einziges Fossil zu finden ist, das Reptilien mit Säugetieren verbinden würde. Daher war der evolutionistische Paläontologe Roger Lewin gezwungen, einzugestehen: “Der Übergang zum ersten Säugetier, der sich in wahrscheinlich nur einem, höchstens zwei Gattungsstämmen zutrug, ist nach wie vor ein Mysterium.”59
Der Mythos von der Evolution des Pferdes
Bis vor kurzer Zeit wurde eine imaginäre Entwicklungsfolge aufgezeigt, die die angebliche Evolution des Pferdes als den hauptsächlichen Fossilbeweis für die Evolutionstheorie vorstellte. Heutzutage geben viele Evolutionisten offen zu, dass das Szenario der Evolution des Pferdes hinfällig geworden ist. Der Evolutionist Boyce Rensberger hielt einen Vortrag während eines 4-tägigen Seminars über die Probleme der gradualistischen Evolutionstheorie, das 1980 im Museum der Naturgeschichte in Chicago abgehalten wurde, und an dem 150 Evolutionisten teilnahmen. In seinen Ausführungen erklärte er, dass die Evolution des Pferdes keine Grundlage im Fossilnachweis habe, und dass kein evolutionärer Prozess beobachtet werden könne, der für eine stufenweise Evolution der Pferde spräche: Das beliebte und vielzitierte Beispiel der Evolution des Pferdes, das eine stufenweise Folge von Veränderungen eines 4-zehigen Geschöpfs, das die Größe eines Fuchses hatte, und vor fast 50 Millionen Jahren lebte, bis hin zum viel größeren einzehigen Pferd unserer Tage, vorschlägt, ist seit langem als unzutreffend bekannt. Anstatt einer stufenweisen Änderung weisen die Fossilien nach, dass jede der dazwischenliegenden Spezien vollkommen ausgeprägt, unverändert fortbestand bis sie dann schließlich ausstarb. Übergangsformen sind nicht bekannt.1 Dr. Niles Eldredge sagte folgendes über die Darstellungen der "Evolution des Pferdes": Es gibt eine Unmenge von Geschichten – einige phantastischer als andere – darüber, was sich wirklich in dieser Geschichte (des Lebens) zugetragen hat. Das berühmteste Beispiel, das unten im Erdgeschoß immer noch ausgestellt ist, ist die Präsentation der Evolution des Pferdes, die vor vielleicht 50 Jahren angefertigt wurde. Ich halte das für sehr bedauernswürdig, speziell, wenn die Leute, die diese Art Geschichten vorbringen, sich wohl bewußt des spekulativen Charakters einiger dieser Dinge sind.2 Was ist nun die Grundlage für das Szenario der "Evolution des Pferdes"? Dieses Szenario wurde mit Hilfe von irreführenden Tabellen formuliert, die durch sequentielle Eingliederung von Fossilien unterschiedlicher Spezien, die in weit voneinander entfernten Zeiträumen in Indien, Südafrika, Nordamerika und Europa lebten, lediglich im Einklang mit dem Phantasiereichtum der Evolutionisten erstellt wurden. Die Evolutionisten konnten sich nicht generell über die Frage dieser Stammbäume einigen, die sich übrigens total voneinander unterscheiden. Der einzige Punkt der Übereinstimmung in diesen Aufstellungen ist die Annahme, dass ein Geschöpf von der Größe eines Hundes, das "Eohippus" benannt wurde, und das im Eozän vor etwa 55 Millionen Jahren gelebt hatte, der Vorfahre des Pferdes (Equus) ist. Die evolutionären Linien vom Eohippus zum Equus sind jedoch völlig unzusammenhängend. Gordon R. Taylor, ein Autor, der sich mit der evolutionistischen Wissenschaft befasst, erklärt diese wenig beachtete Tatsache in seinem Buch The Great Evolution Mystery (Das große Evolutionsmysterium): Doch die vielleicht schwerwiegendste Schwäche des Darwinismus ist die Unfähigkeit der Paläontologen, überzeugende Phylogenien oder Folgen von Organismen zu finden, durch welche die bedeutendsten evolutionären Veränderungen demonstriert werden könnten... Als das einzige voll ausgearbeitete Beispiel wird oft das Pferd aufgeführt. Doch die Linie vom Eohippus zum Equus ist in der Tat sehr unzusammenhängend. Sie gibt vor eine stufenweise Wachstumszunahme aufzuweisen, doch in Wirklichkeit waren einige der Arten kleiner als Eohippus anstatt größer. Exemplare von verschiedenen Quellen können in überzeugender Weise so zusammengebracht werden, dass sie den Anschein einer Folgerichtigkeit erwecken, doch es liegt kein Beweis vor, dass sie im Ablauf der Geschichtszeit dieser Anordnung tatsächlich folgten.3 All diese Tatsachen legen ein deutliches Zeugnis davon ab, dass die Tabellen der Pferdeevolution, die als der einschlägigste Beweis für den Darwinismus ausgegeben werden, nichts weiter als phantastische, unfundierte Fabeln sind. 1-Boyce Rensberger, Houston Chronicle, 5. November 1980, S. 15. 2-Niles Eldredge, zitiert Darwin's Enigma durch Luther D. Sunderland, Santee, CA, Master-Books, 1988, S. 78. 3-Gordon Rattray Taylor, The Great Evolution Mystery, Abacus, Sphere Books, London, 1984, S. 230. |
Das rätselhafteste Ereignis in der Geschichte des Lebens auf der Erde ist der Wechsel von der mesozoischen Ära, dem Zeitalter der Reptilien, in das Zeitalter der Säugetiere. Es erscheint als wäre plötzlich der Vorhang gefallen auf der Bühne, wo die Hauptrollen in großer Anzahl und verwirrende Auswahl von den Reptilien, insbesondere den Dinosauriern besetzt waren, und dann unmittelbar wieder gehoben worden wäre, um das gleiche Bühnenbild zu enthüllen, jedoch mit einer total neuen Besetzung; einer Besetzung in der die Dinosaurier überhaupt nicht mehr vertreten waren, die übrigen Reptilien Statisten waren, und alle Hauptrollen von Säugetieren besetzt waren, auf die in den vorhergehenden Akten kaum ein Hinweis enthalten war.60
Außerdem unterschieden sich die Säugetiere, als sie plötzlich auftraten, stark voneinander. Solch unterschiedliche Tiere wie Fledermäuse, Pferde, Mäuse und Wale gehören alle zu den Säugetieren, und sie machten ihren Auftritt alle in der selben erdgeschichtlichen Periode. Selbst innerhalb der weitesten Phantasiegrenzen ist es unmöglich eine evolutionäre Beziehung zwischen ihnen zu errichten. Der evolutionistische Zoologe R. Eric Lombard weist auf diesen Punkt in einem Artikel hin, der in der Zeitschrift Evolution veröffentlicht wurde:
Diejenigen, die spezifische Information suchen, die dienlich sein könnte in der Errichtung von Stammgeschichten innerhalb der Taxa von Säugetieren, werden enttäuscht werden.61
All dies zeigt deutlich, dass die Lebewesen auf der Erde plötzlich und vollständig gestaltet, ohne irgendeinen evolutiven Prozess in Erscheinung traten; es ist ein unumstößlicher Beweis, dass sie erschaffen wurden. Die Evolutionisten jedoch versuchen die Tatsache, dass die lebenden Spezien in einer bestimmten Ordnung ins Dasein kamen als einen Hinweis auf eine Evolution auszulegen. Die Anordnung jedoch, in der die Spezien in Erscheinung traten, ist die “Schöpfungsordnung”, da es nicht möglich ist von einem evolutiven Prozess zu reden. In einer vortrefflichen und fehlerlosen Schöpfung wurden zuerst die Meere und dann das Festland mit Lebewesen bevölkert, und abschließend wurde dann der Mensch erschaffen.
Im Gegensatz zu der “Affen-Menschen” Geschichte, die den Massen mit intensiver Medienunterstützung eingetrichtert wird, kam auch der Mensch unmittelbar und vollständig entwickelt ins Dasein.