Dem hypothetischen "Vom-Wasser-aufs-Land"-Szenario entsprechend, verspürten einige Fische aufgrund von Nahrungsmangel die Notwendigkeit vom Meer aufs Land überzusiedeln. Diese Behauptung wird durch spekulative Illustrationen wie diese "unterstützt". |
Das evolutionistische Drehbuch geht noch einen Schritt weiter und postuliert, dass Fische die sich zuerst aus wirbellosen Wassertieren entwickelt hatten, sich sodann in Amphibien verwandelten. Doch auch dieses Szenario mangelt Beweis. Es gibt keine einzige Versteinerung, die Zeugnis davon geben würde, dass es jemals ein Halb-Fisch-Halb-Amphibien-Geschöpf gegeben habe. Robert L. Carroll, ein evolutionistischer Paläontologe, der eine Autorität auf dem Gebiet der Wirbeltier-Paläontologie ist, sah sich gezwungen das zu akzeptieren. In seinem klassischen Werk Vertebrate Paleontology and Evolution (Wirbeltier-Paläontologie und Evolution) schrieb er: “Die frühen Reptilien waren sehr unterschiedlich von Amphibien, und ihre Vorgänger wurden bisher noch nicht gefunden.” In seinem neueren Buch Patterns and Processes of Vertebrate Evolution (Verhaltensmuster und Vorgänge in der Evolution der Wirbeltiere), das 1997 veröffentlicht wurde, macht er folgendes Zugeständnis: “Wir haben keine Übergangsfossilien zwischen Rhipidistiern und frühen Amphibien.”39Alle drei Untereinteilungen von Knochenfischen treten im Fossilnachweis etwa zur gleichen Zeit auf. Sie sind morphologisch alle weitgehend unterschiedlich voneinander und schwer gepanzert. Woher kamen sie, und was erlaubte ihnen soweit voneinander abzuweichen? Wie kamen sie alle zu dem schweren Panzer? Und warum ist keine Spur von früheren Übergangsformen vorhanden?38
Ein 410 Millionen Jahre altes Coelacanth-Fossil. Die Evolutionisten behaupteten, dass es eine Übergangsform gewesen sei, die die Übersiedlung vom Meer aufs Land bestätige. Seit 1938 wurden zahlreiche Exemplare dieses Fisches gefangen, was Zeugnis davon gibt, wie weit die Evolutionisten ihre Spekulationen treiben. |
Es gibt keinen Hinweis auf irgendwelche paläozoischen Amphibien, welche die Charaktermerkmale in sich vereinten, die von einem einzigen gemeinsamen Vorfahren erwartet werden dürften. Die ältesten bekannten Frösche, Salamander und Blindwühlen sind ihren heute lebenden Nachkommen sehr ähnlich.40
Ein Beispiel, das die Evolutionstheorie widerlegt SCHILDKRÖTEN
auch nicht in der Lage, die Herkunft der Ordnungen innerhalb dieser Klassen zu erklären. Schildkröten zum Beispiel, eine Reptilienordnung, erscheinen mit ihren einzigartigen Panzern ganz plötzlich im Fossilienbestand. Um aus einer evolutionären Quelle zu zitieren: … in der Mitte der Trias (vor etwa 175 Millionen Jahren) waren ihre Mitglieder (Schildkröten) bereits sehr zahlreich und sie hatten alle Grundcharakteristiken von Schildkröten. Die Verbindung zwischen Schildkröten und Cotylosauriern, von denen die Schildkröten sich wahrscheinlich abzweigten, fehlen fast völlig. (Encyclopaedia Brittanica, 1971, Band 22, S. 418.) Es besteht kein Unterschied zwischen den Fossilien der urzeitlichen Schildkröten und den heute lebenden Vertretern der Spezies. In einfachen Worten, die Schildkröten haben sich nicht evolutiv entwickelt; sie waren immer Schildkröten, seit sie als solche erschaffen wurden. |
Am 22. Dezember 1938 jedoch wurde ein sehr interessanter Fund im Indischen Ozean gemacht. Ein lebendes Mitglied der Coelacanth Familie, welche vordem als eine vor 70 Millionen Jahren ausgestorbene Übergangsform dargestellt worden war, wurde gefangen! Die Entdeckung eines “lebendigen” Prototyps des Coelacanth versetzte den Evolutionisten zweifellos einen gewaltigen Schock. Der evolutionistische Paläontologe J. L. B. Smith sagte, er hätte kaum mehr überrascht sein können, wäre ihm ein lebendiges Dinosaurier über den Weg gelaufen.41 In den folgenden Jahren wurden 200 Quastenflosser an verschiedenen Orten der Welt gefangen.
Warum die Übersiedlung vom Wasser aufs Land unmÖglich ist Die Evolutionisten behaupteten, dass eines Tages eine aquatische Spezies irgendwie an Land ging und sich in eine landansässige Spezie verwandelte. Es gibt eine Reihe von offensichtlichen Tatsachen, die solch eine Übersiedlung unmöglich machen: 1. Tragen des Eigengewichts: Aquatische Lebewesen haben kein Problem (und auch nicht die physiologischen Voraussetzungen) ihr Eigengewicht zu tragen, während die an Land lebenden Geschöpfe 40 % ihrer Energie lediglich damit verbrauchen, ihr eigenes Körpergewicht zu tragen. Hätten Tiere, die eine Übersiedlung vom Wasser ans Land unternommen, so müssten sie gleichzeitig ein neues Muskel- und Skelettsystem entwickelt haben (!), um dem neu entstandenen Energiebedarf gerecht zu werden, was unmöglich durch Zufallsmutationen zustande gekommen sein könnte. 2. Konservation der Körperwärme: Außerhalb des Wassers kann sich die Temperatur schnell verändern und schwankt innerhalb großer Bereiche. Der Körper der Festlandbewohner ist mit einem Mechanismus ausgestattet, durch den sie solche großen Temperaturschwankungen tolerieren können. Im Meer jedoch ändert sich die Temperatur nur langsam, und auch nicht innerhalb so großer Schwankungsbereiche. Ein Lebewesen, dessen Organismus auf die gleich bleibende Wassertemperatur des Meers abgestimmt ist, müsste sich ein Schutzsystem angeeignet haben, um von den Temperaturschwankungen an Land keinen Schaden zu erleiden. Es ist lächerlich zu behaupten, dass sich ein Fisch einen derartigen Schutzmechanismus durch Zufallsmutationen aneignete, sobald er sich ans Land begab. 3. Der Wasserhaushalt: An Land ist es von grundlegender Wichtigkeit für den Stoffwechsel, dass Wasser und selbst Feuchtigkeit aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit sparsam verbraucht werden. Die Haut, z.B. muss so gestaltet sein, dass sie zwar eine bestimmte Menge an Wasser entweichen läßt, aber gleichzeitig übermäßige Verdunstung verhindert. Landansässige Tiere haben daher ein Durstgefühl, welches Wassertiere nicht kennen. Außerdem ist ihre Haut nicht für ein trockenes Habitat geeignet. 4. Nieren: Aquatische Organismen können Abfallstoffe, insbesondere Ammoniak, sehr unkompliziert in ihren Körpern abscheiden, indem sie sie abfiltrieren, da genügend Wasser in der Umgegend vorhanden ist. An Land dagegen muss das Wasser wirtschaftlich verwendet werden, und zu diesem Zweck sind die Lebewesen dieser Habitat mit Nieren ausgestattet. Mithilfe der Nieren wird Ammoniak, der in Harnstoff umgewandelt wird gespeichert und dann unter minimaler Verschwendung von Wasser ausgeschieden. Kurz gesagt, um eine Übersiedlung vom Wasser aufs Land zu ermöglichen, hätten Lebewesen ohne Nieren nicht nur dieses Organ plötzlich entwickeln müssen, sondern gleichzeitig auch neue physiologische Systeme um seine Funktion zu gewährleisten. 5. Atmungssystem: Fische "atmen", indem sie den im Wasser gebundenen Sauerstoff aufnehmen, während sie das Wasser durch ihre Kiemen fließen lassen. Sie können nicht mehr als einige Minuten außerhalb des Wassers überleben. Um an Land zu leben, hätten sie sich urplötzlich ein vollkommenes Lungensystem aneignen müssen. Es ist eine absolut sichere Unmöglichkeit, dass all diese drastischen physiologischen Veränderungen im selben Organismus zur gleichen Zeit und durch Zufall stattgefunden haben konnten. |