Wenn dem so wäre, hätten zahlreiche Übergangsarten in diesem langen Wandlungszeitraum vorhanden sein und leben müssen.
Es müßte z.B. einige Halb-Fisch-Halb-Reptilien-Wesen in der Vergangenheit gegeben haben, die zusätzlich zu dem, ihnen bereits eigenen Fischcharakter, einige reptilienhaften Eigenschaften angenommen hatten. Oder es hätte einige Reptilienvögel geben müssen, die zusätzlich zu den ihnen innewohnenden Reptileigenschaften einige Vogelmerkmale entwickelt hatten. Evolutionisten nennen diese Phantasiegeschöpfe, von welchen sie glauben, dass es sie in der Vergangenheit gab, “Übergangsformen”.
Hätten solche Tiere tatsächlich existiert, müsste es Millionen, und selbst Billionen von ihnen in Anzahl und Sorten gegeben haben. Und wichtiger noch, die versteinerten Überreste solcher wunderlichen Wesen müssten vorhanden sein. Die Anzahl dieser Übergangsformen hätte größer sein müssen als die der gegenwärtig vorhandenen Tierarten, und ihre Überreste müssten über die ganze Erde verstreut auffindbar sein. In Der Ursprung der Arten erklärt Darwin:
Falls meine Theorie richtig ist, haben sicherlich zahllose Übergangsarten existiert, welche alle Arten der gleichen Gattung eng miteinander verbanden... Folglich könnte der Nachweis ihrer vergangenen Existenz nur in Versteinerungen gefunden werden.23
Die einzige Erklärung die Darwin finden konnte, diesen Beanstandungen entgegenzusetzen, war das Argument, dass die bisher entdeckten Fossilienfunde unzureichend seien. Er erklärte, dass die fehlenden Glieder gefunden werden würden, wenn der Fossilnachweis in größeren Einzelheiten erforscht worden sei.... Warum sehen wir nicht unzählige Übergangsformen, wenn die Spezies sich in kleinen Stufen aus anderen entwickelten. Warum ist die ganze Natur nicht in Verwirrung, anstatt der klaren Abgegrenztheit der Spezies, wie wir sie sehen?... doch, da nach dieser Theorie zahllose Übergangsformen bestanden haben mußten, warum finden wir sie nicht in unzähligen Mengen eingebettet in der Erdkruste?... doch, warum finden wir keine nah-verwandten Übergangsformen in den Übergangszonen, wo gemäßigte Lebensbedingungen vorherrschen? Diese Schwierigkeit verwirrte mich lange Zeit in großem Maße.24
Im Glauben an Darwins Prophezeiung haben die Evolutionisten auf ihrer Suche nach Versteinerungen seit Mitte des 19. Jh. überall auf der ganzen Welt nach den fehlenden Gliedern gegraben. Trotz ihrer besten Anstrengungen kamen bisher noch keine Übergangsformen ans Licht. Alle durch Ausgrabungen erhaltenen Fossilien zeigten, dass, ganz im Gegensatz zu den Überzeugungen der Evolutionisten, das Leben auf der Erde unmittelbar und voll entwickelt erschien. Im Versuch ihre Theorie zu beweisen, haben die Evolutionisten sie statt dessen unbeabsichtigt zum Zusammenbruch gebracht.
Ein berühmter britischer Paläontologe, Derek V. Ager gesteht diese Tatsache ein, obwohl er ein Evolutionist ist:
Wenn wir den Fossilnachweis im Einzelnen untersuchen, ob auf der Ordnungs- oder Spezies-Ebene tritt ein Punkt hervor: was wir immer und immer wieder finden ist nicht eine allmähliche Evolution, sondern eine plötzliche Explosion einer Gruppe aufkosten einer anderen.25
Diese Lücken im Fossilnachweis können nicht dadurch erklärt werden, dass man sagt, es seien noch nicht genügend gefunden worden, doch eines Tages würden sie wohl auftauchen. Der amerikanische Paläontologe Robert Wesson bemerkt in seinem 1991 veröffentlichten Buch Beyond Natural Selection (Über die natürliche Selektion hinaus), dass “die Lücken im Fossilnachweis real und phänomenal” sind:Ein Hauptproblem in der Bestätigung der Theorie ist der Fossilnachweis, der Abdruck dahingegangener Spezies, der in den geologischen Formationen der Erde aufbewahrt ist. Diese Funde haben niemals Spuren von Darwins hypothetischen Übergangsarten enthüllt – statt dessen zeigt sich ein plötzliches Auftreten und Verschwinden der Spezies, und diese Unregelmäßigkeit hat das Argument der Kreationisten angespornt, dass jede Spezies von Gott erschaffen worden sei.26
Die Lücken im Fossilnachweis sind tatsächlich vorhanden, doch die Abwesenheit eines Nachweises irgendwelcher wichtigen Abzweigungen ist unglaublich. Spezies sind normalerweise statisch, oder annähernd statisch, über lange Zeitepochen hinweg. Spezies weisen selten, und Gattungen niemals eine Evolution in neue Spezies oder Gattungen auf, sondern werden, eine durch die andere ersetzt, und der Wechsel ist mehr oder weniger plötzlich. 27
Die Versteinerungsfunde des kambrischen Gesteins stammen von Schnecken, Trilobiten, Schwämmen, Erdwürmern, Quallen, Seeigeln und anderen komplexen wirbellosen Wassertieren. Dieses vielfältige Mosaik von lebenden Organismen gestaltete sich aus solch einer Vielzahl von komplexen Geschöpfen, die so plötzlich auftraten, dass dieses wunderbare Ereignis in geologischer Literatur die "kambrische Explosion" genannt wird. |
Die Lebewesen, die in der, der kambrischen Periode zugehörigen Schicht gefunden wurden tauchten plötzlich im Fossilnachweis auf – es gibt keine Vorfahren, die vorher existiert hätten. Die Fossilienfunde des kambrischen Gesteins stammen von Schnecken, Trilobiten, Schwämmen, Erdwürmern, Quallen, Seeigeln und anderen komplexen wirbellosen Wassertieren. Dieses vielfältige Mosaik von lebenden Organismen gestaltete sich aus solch einer Vielzahl von komplexen Geschöpfen, die so plötzlich auftraten, dass dieses wunderbare Ereignis in geologischer Literatur die “kambrische Explosion” genannt wird.
Die meisten der in dieser Schicht gefundenen Lebensformen weisen komplexe Organsysteme wie Augen, Kiemen, Kreislaufsystem und hochentwickelte physiologische Strukturen, in keiner Weise unterschiedlich von denen ihrer neuzeitlichen Artgenossen. Die doppellinsige, gekämmte Augenstruktur der Trilobiten, z.B. ist ein Schöpfungswunder. David Raup, ein Professor der Geologie an den Universitäten von Harvard, Rochester, und Chicago, sagt: “... die Trilobiten bedienten sich eines optimalen Designs, welches, um es heutzutage zu entwickeln, eines gut ausgebildeten, erfinderischen optischen Ingenieurs bedürfte.” 28
Diese komplexen, voll ausgebildeten wirbellosen Wassertiere erschienen unmittelbar, ohne irgendwelche Glieder oder Übergangsformen, die sie mit den einzelligen Organismen, welche die einzige Lebensform darstellen, die vor ihnen auf der Erde existierte, in Verbindung setzen könnte.
Richard Monastersky, der Wissenschaftsjournalist von Earth Sciences, welches eines der anerkannten Veröffentlichungsorgane evolutionistischer Literatur ist, macht folgende Aussage über die “kambrische Explosion”, die als eine vollständige Überraschung für die Evolutionisten kam:
Vor einer halben Billion Jahren erschienen plötzlich die erstaunlich komplexen Formen von Tieren, wie wir sie heute sehen. Dieser Zeitpunkt zu Beginn der kambrischen Periode der Erde, vor etwa 550 Millionen Jahren bezeichnete die evolutive Explosion, die die Ozeane mit den ersten komplexen Geschöpfen. Die großen Tiergattungen unserer Zeit waren bereits in der frühen kambrischen Periode vorhanden, und sie waren deutlich voneinander unterschieden, wie sie es auch heute sind. 29
Auch dieser Gegensatz von Evolution und Verbreitung hätte einer Vorgeschichte der Gruppe erforderlich gemacht, für die es keinen Fossilnachweis gibt.31
Das Wunder der SchÖpfung, das die Evolutionstheorie widerlegt DAS AUGE DER TRILOBITEN Die Trilobiten, welche in der kambrischen Periode plötzlich auftraten, haben eine äußerst komplexe Augenstruktur. In den Worten David Raups, eines Geologieprofessors, hat dieses Auge, das aus Millionen von wabenförmigen Partikelchen und einem Doppellinsensystem besteht "ein optimales Design, welches, um es heutzutage zu entwickeln, eines gut ausgebildeten, erfinderischen optischen Ingenieurs bedürfte". Dieses Auge tauchte vor 550 Millionen Jahren in vollendetem Zustand auf. Zweifellos kann die plötzliche Erscheinung solch eines wunderbaren Designs nicht durch Evolution erklärt werden, und es beweist daher, dass die Schöpfung tatsächlich stattgefunden hat. Außerdem hat sich die Wabennetzstruktur des Trilobitenauges bis in unsere Zeit ohne die geringste Änderung erhalten. Einige Insekten, wie die Biene und die Libelle haben die gleiche Augenstruktur wie die der Trilobiten.* Dieser Stand der Dinge widerlegt die evolutionistische Hypothese, dass Lebewesen sich evolutiv fortschreitend von primitiven in komplexe Lebensformen entwickelten. (*) R.L.Gregory, Eye and Brain: The Physiology of Seeing, Oxford University Press, 1995, S.31 |
Die Analyse der DNS Folgen erfordert eine neue Interpretation des phylogenetischen Stammbaums. Taxa, von denen angenommen worden war, dass sie aufeinanderfolgende Stufen der Komplexität am Fuß des metazoischen Stammbaums seien, werden an wesentlich höhere Positionen innerhalb des Baums versetzt. Damit verbleiben keine evolutionären “Übergangsformen”, und wir sind somit gezwungen, die Entstehung der Komplexität der Bilateria neu zu überdenken...36
INTERRESSANTE STACHELN: Eine der Kreaturen, die plötzlich während des Kambriums auftauchten, ist Hallucigenia (oben links). Dieses und viele andere kambrische Lebewesen hatten harte, spitze Stacheln, um Angriffe abwehren zu können. Etwas, das Evolutionisten nicht erklären können, ist, wie diese Kreaturen ein solch effizientes Abwehrsystem haben konnten, wo es doch gar keine natürlichen Feinde für sie gab. Deren Fehlen macht es unmöglich, diese Stacheln durch natürliche Selektion zu erklären.