Fossilien sind die aussagekräftigsten Hinweise auf die Details prähistorischen Lebens. Hunderte Millionen Fossilien stammen aus den unterschiedlichsten Gegenden der Erde und sie öffnen uns ein Fenster, durch das wir einen Ausblick auf die Geschichte und Struktur des Lebens auf der Erde bekommen. Millionen Fossilien weisen darauf hin, dass die Arten plötzlich auftauchten, vollständig ausgebildet und mit ihren komplexen Strukturen und dass sie sich in den seitdem vergangenen Millionen Jahren nicht verändert haben. Das ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Leben aus dem Nichts entstand – dass es also erschaffen wurde. Nicht ein einziges Fossil weist darauf hin, dass das Leben sich schrittweise entwickelt hat. Die Zahl der Fossilienarten, die die Evolutionisten als Übergangsformen bezeichnen, ist sehr klein, und die Ungültigkeit dieser Fossilien ist wissenschaftlich nachgewiesen. Darüber hinaus wurden einige der sogenannten Übergangsformen ganz einfach als Fälschungen entlarvt, was zeigt, dass die Darwinisten sich in einem solchen Zustand der Verzweiflung befinden, dass sie auf Betrügereien zurückgreifen.
Seit über 150 Jahren beweisen die Ausgrabungen von Fossilien auf der ganzen Welt, dass Fische immer Fische gewesen sind, Insekten immer Insekten, Vögel schon immer Vögel und Reptilien nie etwas anderes als Reptilien. Nicht ein einziges Fossil verweist auf irgendeinen Übergang zwischen den Lebewesen, etwa vom Fisch zum Amphibium oder vom Reptil zum Vogel. Kurz, der Fossilienbestand hat die Grundbehauptung der Evolutionstheorie definitiv widerlegt, nämlich die, dass die Arten miteinander verwandt sind, weil sie sich über lange Zeiträume hinweg verändert haben.
Neben den Informationen, die Fossilien uns über Lebensformen geben, liefern sie wichtige Daten zur Geschichte des Planeten, zum Beispiel wie die Kontinentaldrift die Oberfläche der Erde verändert hat und welche Klimaveränderungen stattgefunden haben in vergangenen Zeiten.
Dieses Birkenfossil aus dem Paläozän (vor 65,5 - 55 Millionen Jahren), gefunden in Montana, ist dreidimensional. | EIN 50 MILLIONEN JAHRE ALTES FROSCHFOSSIL Es gibt keinen Unterschied zwischen diesem 50 Millionen Jahre alten Frosch und Fröschen von heute. |
Ein 490 – 443 Millionen Jahre alter Seestern zeigt, dass Seesterne sich über Hunderte Millionen Jahre nicht entwickelt haben, sondern gleich geblieben sind. | Fossil einer Krabbe, die vor 38 - 23 Millionen Jahren gelebt hat. |
EINE GEFLÜGELTE AMEISE, DIE VOR 20 – 15 MILLIONEN JAHREN LEBTE. Auch in Bernstein eingeschlossene Fossilien widerlegen die Evolutionstheorie. | Garnelen, die vor 70 Millionen und vor 250 Millionen Jahren lebten, sind dieselben, wie heute lebende Garnelen. Garnelen, die seit Millionen Jahren unverändert geblieben sind, zeigen, dass Evolution nie stattgefunden hat. |
Nach Hooke und Steno, die nachwiesen, dass Fossilien tatsächlich Reste vergangener Lebensformen waren, entwickelte sich die Geologie im 18. und 19. Jahrhundert weiter und das systematische Sammeln und Erforschen von Fossilien entwickelte sich zu einem eigenen Wissenschaftszweig. Bei der Klassifikation und Interpretation der Fossilien folgte man den von Steno vorgegebenen Prinzipien. Mit Beginn des 18. Jahrhunderts erlaubten die Entwicklung des Bergbaus und der gesteigerte Eisenbahnbau breiter angelegte, detailliertere Untersuchungen dessen, was sich unter der Erdoberfläche befand.
Darwinisten behaupten, durch winzige Veränderungen existierender Arten würden sich im Verlauf von Millionen Jahren neue Arten bilden. Dieser Behauptung zufolge, die durch wissenschaftliche Befunde widerlegt ist, wurden aus Fischen Amphibien und Reptilien wurden zu Vögeln. Für diesen sogenannten Übergangsprozess, der angeblich Millionen Jahre gedauert haben soll, müssten unzählige Hinweise im Fossilienbestand vorhanden sein, und daher müssten in den vergangenen Hundert Jahren viele groteske Lebewesen entdeckt worden sein, solche wie halb Fisch und halb Eidechse, halb Spinne und halb Fliege, halb Eidechse und halb Vogel. Doch obwohl nunmehr in nahezu jeder Erdschicht gegraben wurde, ist nicht ein einziges Fossil zutage gefördert worden, das die Darwinisten als Beweis für ihren sogenannten Übergang anführen könnten. Doch gibt es andererseits unzählige Fossilien, die zeigen, dass Spinnen immer Spinnen, Fliegen immer Fliegen, Fische immer Fische, Krokodile immer Krokodile, Hasen immer Hasen und Vögel immer Vögel waren. Hunderte Millionen Fossilien zeigen ganz klar, dass die Lebewesen keine Evolution durchlaufen haben, sondern erschaffen wurden. Hunderte Millionen Fossilien beweisen, dass sich Lebewesen nicht entwickelten, sondern erschaffen wurden. |
Ein Fossilienforscher in der Ediacara-Formation in Australien |
So wurden die in Gesteinsschichten gefundenen Fossilien zu einem Hauptinstrument, mit dessen Hilfe man Informationen über die verschiedenen Perioden der Erdgeschichte gewinnen konnte. Dank der Geologie wissen wir, dass die Lebewesen, die einst in Sedimenten konserviert wurden und später als Fossilien aus Felsformationen zutage gefördert werden, über extrem lange Zeiträume dort eingelagert gewesen sind. Manche der Gesteinsschichten, in denen Fossilien gefunden wurden, waren Hunderte Millionen Jahre alt.
Übereinanderliegende Gesteinsschichten enthalten ganz bestimmte Gruppen von Fossilien, die als besonderes Merkmal für eine bestimmte Schicht gelten können, als Signatur einer spezifischen Schicht gewissermaßen. Diese "Signaturfossilien" unterscheiden sich entsprechend ihrer Entstehungszeit und des Gebietes, in denen sie gefunden werden. Zwei verschiedene Arten von Sedimenten, die aufgrund unterschiedlicher Umweltbedingungen entstanden sind, ein urzeitlicher (ausgetrockneter) See und ein Korallenriff zum Beispiel, können in derselben Fossilien enthaltenden Schicht aus demselben geologischen Zeitalter zu finden sein. Doch man kann dieselbe Fossiliensignatur ebenso in zwei unterschiedlichen Felsschichten antreffen, die viele Kilometer voneinander entfernt sein können. Aufgrund der aus solchen Überresten gewonnenen Informationen konnten Wissenschaftler die geologische Zeitskala entwickeln, die wir noch heute verwenden.
| Satellitenphoto der Erde | |
Hier sind ein Trilobit aus dem Ordovizium (vor 490 – 443 Millionen Jahren) und ein Gastropode aus dem Silur (vor 443 – 417 Millionen Jahren) abgebildet. Anhand dieser Fossilien lässt sich relativ genau schätzen, dass die fraglichen Felsen 448 – 442 Millionen Jahre alt sind. | Fossilien, anhand derer man Felsformationen datiert, werden Index-Fossilien genannt. Solche Arten lebten idealtypischerweise nur in einer genau definierten Periode, waren weit verbreitet und leicht zu erkennen. |
Eine 54 - 28 Millionen Jahre alte, in Bernstein konservierte Wespe |
Diese in Schlamm eingeschlossene Libelle wird vielleicht eines Tages fossilisieren und von zukünftigen Generationen als Beweis gefunden werden, dass Evolution nie stattgefunden hat. |
Auch die Umgebung und Umweltbedingungen eines Organismus spielen eine große Rolle bei der Fossilisierung. Man kann auf der Basis der Umgebung vorhersagen, ob eine Fossilienbildung stattfinden wird oder nicht. Umgebungen unter Wasser zum Beispiel sind vorteilhafter als trockene Umgebungen.
Der übliche, verbreitete Prozess ist die Permineralisierung oder Mineralisierung. Bei diesem Prozess werden die organischen Substanzen eines Organismus durch anorganische Substanzen ersetzt, Mineralien, die sich in der Flüssigkeit des Bodens befinden, von dem der Organismus bedeckt ist. Die Mineralisierung entsteht in folgenden Stadien:
Erstens ist wesentlich, dass der tote Organismus vom Kontakt mit der Luft abgeschirmt sein muss, was in der Regel durch die ihn umgebende Erd-, Schlamm- oder Sandschicht geschieht. In den folgenden Monaten legen sich weitere Sedimentschichten über die unter der Erdoberfläche befindlichen Überreste. Diese Schichten wirken als zusätzlicher Schutz des Tierkörpers vor äußeren Faktoren. Es bilden sich viele weitere Schichten über den vorherigen, und nach einigen Hundert Jahren befinden sich die Überreste mehrere Meter unter der Landoberfläche oder dem See- oder Meeresgrund. Im Lauf der Zeit tritt eine chemische Veränderung der Strukturen der Tierknochen, Schalen, Schuppen und Knorpel ein. Unterirdisches Wasser beginnt, diese Strukturen zu infiltrieren und die darin enthaltenen Mineralien – Kalzit, Pyrit, Siliziumdioxid und Eisen – ersetzen die im Gewebe befindlichen organischen Chemikalien. Da die Mineralien erheblich widerstandsfähiger sind, als die vormals vorhandenen organischen Stoffe, kommt es im Verlauf von Millionen Jahren zu einer exakten "Steinkopie" des ehemaligen Organismus. Am Ende hat die entstandene Versteinerung – das Fossil – die genaue Form des einstigen Organismus.
1. Riff: Dieses Riff besteht aus kalkhaltigen Meereswesen. 2. Radiolarium: Eine mikroskopisch kleine Planktonart mit einem Skelett aus Siliziumdioxid. 3. Zweischalige Molluske mit Schalen aus Kalziumkarbonat. Solch harte Organe überdauern unverändert in Fossilien. 4. Graptolit: Fossilien mit organischem Skelett, die in der Regel Spuren in schwarzem Schiefer hinterlassen. Diese Kreaturen lebten in Gruppen. 5. Haizähne: Knochen und Zähne bestehen zum großen Teil aus Phosphor, wodurch sie wesentlich widerstandsfähiger sind, als weiches Gewebe. 6. Spuren-Fossilien: Fossilien, die aus in Sedimenten sichtbaren Spuren bestehen. 7. Ammonit: Bei diesem Exemplar wurde die Schale während des Fossilisierungsprozesses durch Eisenpyrit ersetzt. 8. Ein versteinerter Baum: Im Lauf der Zeit wurden die Zellen durch Silikate ersetzt und fossilisiert. 9. Bernstein: Kleine Organismen werden im Harz von Nadelbäumen konserviert. 10. Karbonisierte Blätter: Pflanzengewebe, umgewandelt in Kohlefasern. |
Dieser fossilisierte Fisch, 50 Millionen Jahre alt, ist der Beweis, dass Fische immer Fische geblieben sind. |
2. Falls die ursprünglich vorhanden gewesenen Mineralien des Skeletts vollständig durch ein anderes Mineral ersetzt werden, so entsteht eine exakte Kopie des Originalskeletts.
Eine 20 - 15 Millionen Jahre alte Gnitze, konserviert in Bernstein. |
Bei Pflanzenfossilien andererseits kommt es einer Karbonisierung, die durch Bakterien verursacht wird. Der Karbonisierungsprozess ersetzt den Sauerstoff und Stickstoff durch Kohlenstoff und Wasserstoff. Die Gewebemoleküle werden dabei von Bakterien durch Druck- und Temperaturveränderungen oder verschiedene chemische Prozesse aufgespalten, die in der Protein- und Zellulosestruktur chemische Veränderungen bewirken, die nur Kohlefasern übrig lassen. Andere organische Substanzen wie Kohlendioxid, Methan, Hydrogensulfat und Wasserdampf verschwinden. Dieser Prozess ließ vor etwa 354 bis vor 290 Millonen Jahren die natürlichen Kohleschichten aus den Sümpfen der Karbonzeit entstehen.
Fossilien bilden sich ebenfalls, wenn Organismen in kalziumreichem Wasser von Mineralien wie Travertin überzogen werden. Nachdem der Organismus verrottet ist, finden sich seine Konturen im Mineralbett.
Haut und Schuppen dieses Fisches aus der Trias (vor 248 - 206 Millionen Jahren) sind fossilisiert, wobei alle Einzelheiten erhalten geblieben sind. Dieses Beispiel zeigt, dass dieser Fisch vor 250 Millionen Jahren dieselbe Schuppenstruktur hatte wie heute. |
Unter extremen Bedingungen werden mitunter auch empfindliche Organismen fossilisiert. Hier ist ein Schlangenstern aus der Jurazeit (vor 206 - 144 Millionen Jahren) abgebildet. Es gibt nicht den geringsten Unterschied zwischen diesem Schlangenstern und Schlangensternen von heute. |
DAS GRÖSSTE SCHWAMMRIFF DER ERDE Dieses 145 Millionen Jahre alte Schwammriff stammt vom Boden des Tethysmeeres. Heutige Schwämme unterscheiden sich nicht von denen, aus denen dieses Riff besteht. Diese Schwämme machen klar, dass sie keiner Evolution unterlagen. |
Enstprechend der Art des konservierten Organismus weisen Fossilien erhebliche Größenunterschiede auf. So gibt es fossilisierte Mikroorganismen ebenso wie Fossilien gigantischer Tiere, die einst in Herden zusammenlebten. Eines der beeindruckendsten Beispiele solch gigantischer Fossilien ist das Schwammriff in Italien. Es ähnelt einem großen Hügel und besteht aus 145 Millionen Jahre alten Kalkstein-Schwämmen, die auf dem Grund des urzeitlichen Tethysmeeres herangewachsen waren und später aufgrund tektonischer Bewegungen des Meeresbodens an die Oberfläche gehoben wurden. Er enthält Lebensformen, die während der Tiras-Periode in den Schwammriffen lebten. Auch der Burgess-Schiefer in Kanada und Chengjiang in China gehören zu den größten Fossilien-Fundstellen; sie enthalten Tausende Fossilien aus dem Kambrium. Die Bernsteinvorkommen in der Dominikanischen Republik und entlang der westlichen Küste des Baltischen Meeres gehören zu den Hauptquellen für Insektenfossilien. Die Green River Fossilienschichten in Wyoming, die White River Fossilienschichten in Mittelamerika, die Eichstätt-Schichten in Deutschland und die Hajoula-Schichten im Libanon sind weitere bekannte Fundorte
In wie vielen verschiedenen Gruppen werden Fossilien studiert?
Wie die lebenden Arten werden auch die Fossilien in Pflanzen- und Tierreich eingeteilt. Diese grundsätzliche Einteilung wurde im 19. Jahrhundert vorgenommen. Spätere Forschungsergebnisse machten die Einführung weiterer grundsätzlicher Unterscheidungen erforderlich und zwar die der Pilze und Bakterien. Seit 1963 geht man von der Klassifikation anhand fünf verschiedener "Reiche" aus: 1. Animalia – Fossilien aus dem Tierreich, deren älteste um die 600 Millionen Jahre alt sind.
2. Plantae – Fossilien aus dem Pflanzenreich, deren älteste bekannte Arten bis 500 Millionen Jahre zurück reichen.
3. Monera – kernlose Bakterien, deren älteste Arten 3,9 Milliarden Jahre alt sind.
4. Protoctista – Fossilien einzelliger Organismen. Die älteste bekannte Art ist 1,7 Milliarden Jahre alt.
5. Fungi – Fossilien von Vielzellern, die ältesten von ihnen 550 Millionen Jahre alt sind.
Das Paläozoikum wird wiederum in sechs verschiedene Perioden eingeteilt: das Kambrium, das Ordovizium, das Silur, das Devon, das Karbon unddas Perm.
Felsen in Grönland aus dem Präkambrium (vor 4,6 Milliarden Jahren bis vor 543 Millionen Jahren) Die Ediacara Berge in Australien enthalten Felsen aus dem Präkambrium. Auch dieses 570 - 543 Millionen Jahre alte Quallenfossil stammt von dort. Diese Fossilien, die Hunderte Millionen alt sind, widerlegen die Behauptung der Existenz eines "Evolutionsprozesses". Den unwissenschaftlichen Behauptungen der Evolutionisten zufolge: 1) Der Fossilienbestand müsste zahlreiche Übergangsformen aufweisen. 2) Der zu sehende Übergang müsste sehr langsam erfolgt sein und eine Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen zeigen. 3) Nachdem die erste Zelle sich entwickelt hatte, müssten neue Arten aufgetaucht sein. Außerdem würden Spuren dieser Arten im Fossilienbestand zu sehen sein. Doch keine der Behauptungen der Evolutionisten konnte verifiziert werden. Fossilien haben ganz bestimmte Fakten offenbart: Lebewesen haben einzigartige, unterscheidbare Eigenschaften. Diese Eigenschaften wurden nicht graduell erworben, und es existiert keine verfolgbare evolutionäre Verbindung unter den Gruppen der heute lebenden Organismen. Dies ist einer der wichtigsten Beweise, denn er demonstriert eindrucksvoll, dass alle lebenden Organismen von Gott erschaffen worden sind, ohne irgendeinen Fehler und vollständig mit all ihren Eigenschaften. |
Das Erscheinen der Arten geschah so plötzlich und umfassend, dass Wissenschaftler den Vorgang die "kambrische Explosion" nannten. Der evolutionistische Paläontologe Stephen Jay Gould hat dieses Phänomen als "das bemerkenswerteste und rätselhafteste Ereignis in der Geschichte des Lebens" bezeichnet, während der Zoologe Thomas S. Ray schreibt, dass die Entstehung mehrzelligen Lebens ein Ereignis sei, nur vergleichbar mit dem Ursprung des Lebens selbst.
Wenn man die von der Paläontologie gelieferten Informationen über die kambrische Explosion sorgfältig erwägt, so wird Gottes Schöpfung ganz klar bestätigt und die Evolutionstheorie wird widerlegt. Im Präkambrium lebten hauptsächlich einzellige Organismen und nur wenige Mehrzeller, die nur wenige spezifische Eigenarten aufwiesen und denen komplexere Strukturen wie Augen und Füße fehlten. Deswegen gibt es keinerlei Beweise, die den imaginären Übergang zu kambrischen Lebensformen belegen würden, und es kann kein einziges Fossil vorgewiesen werden, von dem behauptet werden könnte, es repräsentiere deren Vorfahren. In dieser von Einzellern dominierten, unfruchtbaren Umgebung erwachte plötzlich eine erstaunliche Vielfalt des Lebens mit immer komplexeren Besonderheiten zum Leben. Es entstanden voneinander unabhängige Lebensformen, die sich durch ganz besondere strukturelle Eigenarten auszeichneten. Der Fossilienbestand weist erhebliche Lücken auf, sowohl was die Verwandschaft als auch was die Komplexität der Organismen angeht, die im Präkambrium und im Kambrium gelebt haben. Die Lücken sind so groß, dass die Evolutionisten, die eigentlich die kontinuierliche Abstammung der einzelnen Lebensformen untereinander beweisen können müssten, nicht einmal generelle Familienverwandschaften unter ihnen nachweisen können, auch nicht auf rein theoretischer Ebene.
Das Kambrium zeigt, dass von Beginn an ganz unterschiedliche Lebensformen entstanden, deren zunehmend komplexe Strukturen sich ganz plötzlich ausbildeten – und das ist de facto genau das, was die Schöpfung lehrt. Gottes Schöpfung ist der Ursprung der perfekten Strukturen der Lebewesen. Im Fossilienbestand tauchen diese perfekten Strukturen in tadelloser Form auf, ohne dass Mangelhaftes, halb Ausgebildetes oder Funktionsloses zu erkennen wäre, wie es von der sich auf den Zufall berufenden Evolutionstheorie behauptet wird.
Diese Felsen in Neufundland zeigen den Übergang von der kambrischen Periode in das Ordovizium. Ein 450 Millionen Jahre alter fossilisierter Pfeilschwanzkrebs, der sich nicht von heutigen Exemplaren unterscheidet. |
Manche Lebensformen aus dem Ordovizium, wie der Pfeilschwanzkrebs, existieren heute noch. Ein 450 Millionen Jahre altes Fossil vom Pfeilschwanzkrebs zeigt, dass diese Kreaturen schon damals exakt dieselben komplexen Eigenschaften wie heute aufwiesen. Die älteste bekannte und nahezu perfekt erhaltene Wasserspinne (425 Millionen Jahre alt) stammt aus dem Ordovizium und ist ein weiterer wichtiger Beweis, dass die Lebewesen über Äonen hinweg unverändert geblieben sind. In einer Zeit also, in der – dem darwinistischen Szenarium zufolge – sich die Lebewesen entwickelt haben sollen, zeigen diese Überreste, dass keinerlei wie auch immer geartete Evolution je stattgefunden hat.
Seelilie aus der Silur-Periode |
Doch zwischen den Tausenden Fischfossilien, die im Devon lebten und vielen Fischarten, die heute leben, gibt es keinen Unterschied. Das ist erneut ein wichtiger Beweis, dass die Lebewesen im Lauf der Jahrmillionen keinerlei Veränderung unterworfen waren und dass die Frage nach deren gradueller Entwicklung sich somit nicht stellt.
Fossil eines Quastenflossers (Coelacanth), 410 Millionen Jahre alt Heute lebender Quastenflosser (Coelacanth) | 355 – 295 Millionen Jahre altes Spinnenfossil |
Die Trias (vor 248 bis 206 Millionen Jahren)
Das Mesozoikum begann mit der Trias. Eine große Zahl von Trias-Fossilien aus aller Welt zeigt eine Vielfalt maritimer und terrestrischer Lebensformen. Wie in allen anderen Zeitaltern erscheint nicht eine einzige Übergangsform, auf die die Evolutionisten so sehr hoffen.
Wissenschaftler bei der Arbeit an Fossilien aus der Trias | Der versteinerte Wald in Arizona besteht aus fossilisierten, opalisierten Baumstämmen und ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Pflanzen aus der Trias. Der Wald besteht aus chilenischen Araukarien und ist ein Beweis, dass Pflanzen sich nicht entwickelt haben. Diese Bäume, die vor 248 – 206 Millionen Jahren wuchsen, unterscheiden sich nicht von denen, die heute wachsen. |
Doch viele Lebensformen haben seit dem Jura unverändert überlebt – ohne irgendeine Form von Evolution durchgemacht zu haben. Der Fossilienbestand weist zahllose Beispiele solcher Kreaturen auf. Eines der ältesten Krokodil-Fossilien ist über 200 Millionen Jahre alt, es gibt auch Tuatara-Brückenechsenfossilien desselben Alters. Die Mengen an Garnelenfossilien aus der Jura-Periode besaßen alle dieselben perfekten Systeme und komplexen Strukturen wie ihre Artgenossen von heute.
Ein Libellenfossil, 150 Millionen Jahre alt. Es ist genau dieselbe Libelle wie heutige Libellen. |
Ein 206 – 144 Millionen Jahre altes Garnelenfossil. Es unterscheidet sich nicht von heute lebenden Garnelen. |
Eine 200 Millionen Jahre alte Tuatara-Brückenechse und eine lebende Eidechse derselben Art von heute. |
Ein Fisch, 146 – 65 Millionen Jahre alt, und eine fossilisierte Fledermaus, ausgegraben in Frankreich |
Andererseits überlebten eine Vielzahl maritimer Arten wie Seesterne, Krabben, manche Fischarten, Meeresskorpione, außerdem Spinnen, Libellen, Schildkröten und Krokodile sowie verschiedene Pflanzenarten bis zum heutigen Tag. Fossilien wie ein 135 Millionen Jahre alter Seestern, ein 140 Millionen Jahre alter Pfeilschwanzkrebs und ein 125 Millionen Jahre altes Ginkgo-Blatt beweisen es. Trotz der vergangenen Jahrmillionen haben diese Lebensformen noch dieselben komplexen Systeme, welche die darwinistischen Behauptungen über die Naturgeschichte vollständig widerlegen.
Dieses 54 – 37 Millionen Jahre alte Krokodilfossil wurde in Deutschland gefunden. |
Ein kennzeichnendes Merkmal aller Fossilien, ganz gleich aus welchem geologischen Zeitalter, ist, dass die betreffenden Arten sich nie verändert haben. Wann immer eine Art im Fossilienbestand auftaucht, behält sie über Millionen Jahre dieselbe Struktur – ganz gleich ob sie ausstirbt oder bis in unsere Zeit hinein überlebt. Das ist ein klarer Beweis, dass die Lebewesen keiner Evolution unterliegen.
Die Fossilienhistorie der Arten widerlegt die Evolutionstheorie definitiv. Der allmächtige Gott ist es, Der mit Seiner überlegenen Macht und Seinem grenzenlosen Wissen all die unterschiedlichen Arten aus dem Nichts erschafft und die Welt für das Leben geeignet macht.
1. vulkanisch
2. sedimentär
3. metamorph
Zur Kategorie der vulkanischen Gesteine gehören Granit und Basalt, die aus abkühlendem Magma aus den Tiefen der Erde entstanden sind. Sediment-Gestein bildet sich, wenn Sand, Schlamm und andere kleine Partikel sich im Wasser übereinander ablagern. Metamorphes Gestein war ursprünglich vulkanisch oder sedimentär, hat sich aber strukturell verändert durch die extrem hohen Temperaturen und den enormen Druck in der Erdkruste.
Das Alter von Gestein wird von den Forschern anhand des Zerfalls radioaktiver Mineralien bestimmt. | Die ältesten Felsen der Welt befinden sich in Grönland; sie sind zwischen 3,9 und 3,8 Milliarden Jahre alt. |
Nahezu alles Sedimentgestein bildete sich aus Material, das vom Wind oder Wasser von anderen Gesteinsformationen im Zuge von deren Erosion abgetragen wurde. Manche Formen wie Kohle entstanden aus Überresten von Pflanzen und Tieren. Sedimentgesteine, die aus winzigen Partikeln entstanden sind, werden klastische Sedimente genannt. Sandstein und Schiefer sind Beispiele solcher Gesteinsarten. Wenn sich die vormals transportierten Materialien auflösten, so geschah dies entweder durch chemische Lösung oder durch Verdunstung, was zur Ausbildung "organischer" Sedimentablagerungen führte. Beispiele hiefür sind Kalkstein und Dolomitgestein. Im allgemeinen sind Sedimentgesteinsflöze eine Mischung aus klastischen und organischen Anteilen. Fossilien entstehen gewöhnlich in Schieferton, Schiefer, Sandstein und Kalkstein aus Kalziumkarbonat.
Das Sammeln von Sedimentgestein und das vorsichtige Aufbrechen solcher Steine, die wahrscheinlich Fossilien enthalten, ist ein wichtiges Stadium beim Sammeln von Fossilien. |
Manchmal erscheinen Fossilien an der Oberfläche, wenn die weichen, sie umgebenden Felsschichten erodieren. In solchen Fällen werden sie einfach mit einer Bürste gesäubert. Doch normalerweise ist das Fossiliensammeln nicht so leicht. Die sie umschließenden Felsen sind in der Regel sehr hart und es kann Stunden dauern, bis ein Fossil aus seiner felsigen Matrix herausgearbeitet ist. Dabei ist es zunächst wichtig, zu bestimmen, an welcher Stelle der Fels gebrochen werden soll. Die Bruchlinien müssen anhand des Verlaufs der Schichten identifiziert werden. Jeder Felstyp wird anders gebrochen. Schiefer zum Beispiel besteht aus Schichten, anhand derer man die zu erwartenden Bruchlinien bestimmen kann. Kreide hingegen hat keine solchen Schichten. Sehr wichtig ist es auch, auf Hinweise wie Farbveränderungen und strukturelle Unterschiede zu achten, damit man die enthaltenen Fossilien nicht beschädigt.
Wenn das Fossil aus dem Felsen harauspräpariert ist, wird es einer Reihe von Prozeduren unterzogen. Es muss auf dem Weg ins Labor, wo es untersucht werden wird, geschützt und abgestützt werden. Zu diesem Zweck werden selbstklebende Pflaster verwendet. Größere Fossilien werden eingegipst, oder in feuchtes Zeitungspapier gewickelt und anschließend in dünnflüssigen Gips getaucht. Im Labor wird das Fossil gesäubert, damit alle Details deutlich hervortreten.
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SÄUBERUNG VON FOSSILIEN MIT SÄURE Eine Methode zur Säuberung von Fossilien ist der Gebrauch von Säure. Sie ist besonders effektiv, wenn es um die Entfernung des ein Fossil umgebenden Kalksteins geht, wobei das Fossil nicht beschädigt werden darf.1. Das das Fossil umgebende Gestein wird in die saubere Säurelösung getaucht, bis ein kleiner Teil des Fossils sichtbar wird. 2. Dieser Teil des Fossils wird gewaschen und mit einem gegen Säure widerstandsfähigen Material bedeckt. 3. Das Fossil wird nun erneut in die Säure getaucht, und der Vorgang wird solange wiederholt, bis das Fossil vollständig gereinigt ist. 4. Das Schutzmaterial sollte auf den exponierten Teil des Fossils aufgetragen werden, um es vor Schaden zu bewahren. 5. Schließlich wird das Fossil völlig aus dem umgebenden Felsen herauspräpariert. Es wird gründlich gewaschen, um es sowohl von der Säure als auch von seinem Schutzmaterial zu reinigen. |
Charles Darwin |
1. Stasis: Die Arten zeigen keine Veränderungen im Verlauf ihrer Existenz auf der Erde. Ganz gleich welche Struktur sie bei ihrem ersten Auftauchen im Fossilienbestand haben, haben sie immer noch dieselbe Struktur, wenn sie wieder verschwinden. Morphologische Veränderungen sind in der Regel geringfügig und entwickeln sich nicht in eine bestimmte Richtung.
2. Plötzliches Auftauchen: Noch nie tauchte eine Art vermittels gradueller Veränderungen angeblicher Vorfahren auf, die Arten erscheinen plötzlich und "vollständig ausgebildet".
Die Signifikanz dieser beiden Merkmale besteht darin, dass Lebewesen erschaffen wurden und zwar ohne Evolutionsprozess und ohne Übergangsstadien. Sie entwickelten ihre Eigenschaften nicht nachträglich, sondern sie besaßen sie seit dem Augenblick ihrer Schöpfung.
Darwin selbst wußte, dass der Fossilienbestand seine Theorie widerlegt, doch Darwinisten wollen dies nicht zugeben. Im Kapitel "Probleme der Theorie" seines Buches The Origin of Species (Der Ursprung der Arten) gesteht Darwin ein, dass der Fossilienbestand in Kategorien der Evolutionstheorie nicht erklärt werden kann:
Die ältesten bekannten Fossilien der Schnecke stammen aus dem Jura (vor 206 – 144 Millionen Jahren). Die ersten Exemplare dieser Art haben seit der kambrischen Periode (vor 543 – 490 Millionen Jahren) überdauert. Schnecken, die Hunderte Millionen Jahre gleich geblieben sind, offenbaren die Ungültigkeit der Evolutionstheorie. |
Ein 54 - 37 Millionen Jahre altes Bienenfossil |
Der Fossilienbestand bietet nicht ein einziges Beispiel einer Übergangsform, die die Evolutionisten als Beweis anführen könnten, aber Millionen Beispiele, die die Ungültigkeit der Evolutionstheorie zeigen. Am wichtigsten sind Fossilien, von denen noch heute lebende Exemplare existieren. Der Fossilienbestand zeigt, dass sie in verschiedenen geologischen Zeitaltern gelebt haben, und sie sind der Beweis der Schöpfung, da zwischen den Lebewesen vor Hunderten Millionen Jahren und den heutigen Exemplaren kein Unterschied besteht. Angesichts dieser Situation sind Darwinisten hilflos.
Alle Lebewesen erscheinen voll ausgebildet und in ihrer perfekten Gestalt im Fossilienbestand. So gab es vor der Existenz von Krokodilen und Eichhörnchen keine Fossilien, die zu einer seltsamen Kreatur gehört hätten, die teilweise an ein Krokodil und teilweise an ein Eichhörnchen oder eine andere Kreatur erinnert hätte. Eichhörnchen sind immer Eichhörnchen geblieben und Krokodile sind immer Krokodile geblieben. Diese Tatsachen beweisen, dass die Behauptung der Evolutionstheorie "Das Leben hat sich graduell im Ablauf von Millionen Jahren entwickelt" ein Produkt der Phantasie ist. |
Es gibt viele Pflanzenarten, deren Strukturen seit der Trias (vor 248 – 206 Millionen Jahren) unverändert geblieben sind. Eine davon ist der Ginkgobaum. Das abgebildete Fossil stammt aus dem Jura (vor 206 – 144 Millionen Jahren). Zweig eines heute wachsenden Ginkgobaums |
... es hat anscheinend fast keine Veränderung gegeben an den lebenden Organismen im Vergleich zu deren fossilisierten Vorfahren aus der fern zurückliegenden geologischen Vergangenheit. Lebende Fossilien verkörpern die evolutionäre Stabilität in extremem Maß… Wir haben das Rätsel der lebenden Fossilien bei weitem noch nicht vollständig gelöst. (http://www.nwcreation.net/fossilsliving.html)
Das "Geheimnis'', das Niles Eldredge zu lösen versucht, ist in Wahrheit ein völlig geklärter Sachverhalt. Lebende Fossilien beweisen, dass Arten keiner Evolution unterliegen, sondern erschaffen wurden. Doch die Darwinisten ignorieren diese Tatsache aus ideologischen Gründen, und sie bestehen darauf, die 150 Jahre alten Dogmen am Leben zu erhalten.
Doch die Fakten können jetzt besser belegt werden, als in den Tagen Darwins. Die Zahl der Menschen, die verstehen und die sich an den Fakten orientieren, steigt, während die Zahl derer, die an Märchen glauben und diese nicht in Frage stellen, abnimmt. Die Fakten können nicht länger verborgen und beiseite geschoben werden wie zu Darwins Zeiten. Genetik, Mikrobiologie, Paläontologie, Geologie und alle anderen Zweige der Wissenschaft enthüllen eine Wahrheit, die Darwin und die Anhänger des Darwinismus niemals wollten und vielleicht niemals erwartet hatten – die Tatsache der Schöpfung.
Die irrationalen, unwissenschaftlichen Behauptungen der Darwinisten, ihre Betrügereien zur Täuschung der Öffentlichkeit und ihre Propaganda zur Irreführung der Menschen sind nur Zeichen ihrer Verzweiflung. Künftige Generationen werden verwundert sein, wie es möglich war, dass Menschen einmal an den darwinistischen Mythos geglaubt haben. Denn alle wissenschaftlichen Entdeckungen zeigen die offensichtliche Tatsache, dass Evolution nie stattgefunden hat und dass Gott das Universum und alles Leben erschaffen hat.
Dem Herrn der Himmel und der Erde und was zwischen beiden ist. Wenn ihr doch nur daran fest glauben würdet! Es gibt keinen Gott außer Ihm. Er macht lebendig und Er läßt sterben - euer Herr und der Herr euerer Vorfahren. Doch nein, sie spielen mit Zweifeln! (Sure 44:7-9 - ad-Dukhan)
Zu Seinen Zeichen gehört auch die Schöpfung der Himmel und der Erde und aller Lebewesen, die Er in beiden verteilt hat. Er ist auch imstande, sie zu versammeln, wann immer Er will. (Sure 42:29 – ash-Schura) |