Wenn man die Theorie weiter untersucht, findet man, dass solch ein evolutiver Mechanismus gar nicht vorhanden ist, denn weder natürliche Selektion, noch Mutationen tragen irgendetwas zu der Behauptung bei, dass sich die verschiedenen Spezies von einer in die andere entwickelt und verwandelt haben.
Seit Darwins Zeiten jedoch wurde nicht die geringste Spur eines Beweises erbracht, der gezeigt hätte, dass Lebewesen durch natürliche Selektion zu evolutiver Fortentwicklung veranlaßt werden. Colin Patterson, der rangälteste Paläontologe am Museum of Natural History in England, der nebenbei auch ein prominenter Evolutionist ist, hebt hervor, dass bisher niemals beobachtet wurde, dass natürliche Selektion die Kraft habe, eine evolutive Fortentwicklung von Organismen zu verursachen:
Natürliche Selektion sagt aus, dass diejenigen Lebewesen, die den natürlichen Verhältnissen ihres Habitats besser angepaßt sind, erfolgreich sein werden, indem sie überlebensfähige Nachkommen haben, während diejenigen die anpassungsunfähig sind, aussterben. Zum Beispiel werden in einem Rudel von Rehen, das der Gefahr von wilden Raubtieren ausgesetzt ist, natürlicher Weise diejenigen überleben, die schneller laufen können. Das ist wahr. Dieser Prozeß wird jedoch niemals – unabhängig davon wie lange er fortdauert – die Rehe in eine andere lebendige Spezies verwandeln. Die Rehe werden immer Rehe bleiben.Niemand hat jemals eine Spezies durch Mechanismen der natürlichen Selektion hervorgebracht. Niemand kam dem auch nur nahe, und der Großteil der gegenwärtigen Debatte im Neo-Darwinismus bewegt sich um diese Frage. 13
Wenn man die wenigen Vorkommnisse betrachtet, die die Evolutionisten als beobachtete Beispiele der natürlichen Selektion aufführen, sieht man, dass es sich hierbei um nichts anderes als einen einfältigen Versuch der Irreführung handelt.
Das Beispiel des "industriellen Melanismus" ist sicherlich kein Beweis für die Evolution, denn dieser Prozess brachte keine neue Spezies von Motten hervor. Die Selektion fand nur unter den bereits bestehenden Arten statt. Außerdem ist die klassische Geschichte des Melanismus irreführend. Die als echte Photos dargestellten, seitlich zu sehenden Bilder aus einem Lehrbuch sind in Wahrheit Aufnahmen von Exemplaren, die von Evolutionisten an die Baumstämme geklebt oder geheftet worden waren. |
Es sollte jedoch eindeutig klar sein, dass diese Situation in keiner Weise als Beweis für die Evolutionstheorie gelten kann, denn natürliche Selektion führte nicht zu einer neuen Form, die vorher nicht vorhanden war. Dunkle Motten waren vor der industriellen Revolution im Mottenbestand vorhanden, und die einzige Veränderung, die stattfand, war im relativen Zahlenverhältnis der bestehenden Arten innerhalb der Mottenbevölkerung. Die Motten hatten kein neues Charakteristikum oder Organ entwickelt, welches eine “Artbildung” verursacht hätte. Um eine Motte in eine andere lebendige Spezies zu verwandeln, z.B. einen Vogel, müssten neue Zufügungen zu den Genen gemacht werden, d.h. ein total anderes genetisches Programm müsste aufgezeichnet werden, um die Information bezüglich der physischen Charaktereigenschaften des Vogels mit einzuschließen.
Dies ist die Antwort, die der evolutionistischen Geschichte des industriellen Melanismus gebührt. Die Geschichte hat jedoch noch eine andere Seite. Nicht nur ihre Interpretation, sondern die Geschichte selbst weist Mängel auf. Wie der Molekularbiologe Jonathan Wells in seinem Buch Icons of Evolution (Ikonen der Evolution) beschreibt, spiegelt die Geschichte der gesprenkelten Motten, die in jedem evolutionistischen Biologiebuch zu finden ist, und somit zu einer “Ikone” in diesem Sinn wurde, nicht die Tatsachen wieder. Wells erörtert in seinem Buch, wie Bernard Kettlewells Experiment, das als der “experimentelle Beweis” der Geschichte gilt, tatsächlich ein wissenschaftlicher Skandal ist. Einige Grundelemente dieses Skandals sind folgende:
So war das “berühmteste Beispiel der natürlichen Selektion” als ein wissenschaftlicher Skandal auf die Müllhalde der Geschichte abgeschoben worden.Meine eigene Reaktion ist wie die Enttäuschung, die, als sechsjähriger Junge, meine Entdeckung begleitete, dass es mein Vater, und nicht der Nikolaus war, der zu Weihnachten die Geschenke brachte.15
Und das war unvermeidbar, denn die natürliche Selektion ist, im Gegensatz zu dem was die Evolutionisten behaupten, kein “evolutionärer Mechanismus”. Sie ist nicht befähigt, ein neues Organ einem lebenden Organismus hinzuzufügen, oder ihn eines vorhandenen zu berauben, oder ihn in eine andere Spezies zu verwandeln.
Die natürliche Selektion dient als ein Mechanismus, durch den die schwachen Individuen innerhalb einer Spezies entfernt werden. Sie ist ein Konservationsmechanismus, der die bestehende Spezies vor Degeneration bewahrt. Darüber hinaus hat sie keinerlei Fähigkeit, eine Spezies in eine andere umzuwandeln. |
Die Quintessenz des Darwinismus kann in einem einfachen Satz zusammengefaßt werden: Natürliche Selektion ist die schöpferische Kraft des evolutiven Wandels. Niemand bestreitet, dass natürliche Selektion eine negative Rolle in der Beseitigung der Unfähigen spielt. Die darwinschen Theorien erfordern, dass sie auch die Fähigen erschaffen kann. 16
“Wenn gezeigt werden könnte, dass es irgendein komplexes Organ gibt, das unmöglich durch mehrfache, aufeinanderfolgende, geringfügige Abänderungen geformt werden könnte, würde meine Theorie total zusammenbrechen.”17
Mutationen fügen der DNS eines Organismus keine neue Information hinzu: Infolge von Mutationen werden die die genetische Information tragenden Partikeln auseinander gerissen und zerstört. Mutationen können keinem Organismus ein neues Organ oder eine neue Eigenschaft verschaffen. Sie verursachen hingegen Abnormalitäten wie ein aus dem Rücken ragendes Bein oder ein Ohr am Bauch. |
Die Mutation, hinter der sich die Evolutionisten häufig verstecken, ist kein Zauberstab, der lebende Organismen in eine weiter fortgeschrittene und vollständigere Form verwandelt. Die direkte Auswirkung von Mutationen ist schädlich. Die Änderungen, die durch Mutationen hervorgerufen werden, können nur denen gleichen, die die Menschen in Hiroschima, Nagasaki und Tschernobyl erlitten, d.h. Tod, Verkrüppelungen und Krankheiten...
Der Grund dafür ist sehr einleuchtend: Die DNS hat eine sehr komplexe Struktur, und planlose Einflüsse können dieser Struktur nur Schaden zufügen. B. G. Ranganathan erklärte:
Mutationen sind geringfügig, ungeplant und schädlich. Sie treten sehr selten auf, und die beste Möglichkeit ist, dass sie wirkungslos bleiben. Diese vier Eigenschaften der Mutationen deuten darauf hin, dass sie nicht zu evolutiver Fortentwicklung führen können. Eine planlose Änderung in einem hoch spezialisierten Organismus ist entweder wirkungslos oder schädlich. Eine planlose Veränderung in einer Uhr kann die Uhr nicht verbessern. Sie wird sie aller Voraussicht nach beschädigen, oder hat bestenfalls keine Auswirkung. Ein Erdbeben bringt einer Stadt keine Verbesserungen, es bringt Zerstörung. 19
Es ist daher nicht verwunderlich, dass bislang noch keine vorteilhafte Mutation beobachtet werden konnte. Alle Mutationen haben sich als schädlich erwiesen. Der evolutionistische Wissenschaftler Warren Weaver bemerkte zu einem Bericht vom Committee on Genetic Effects of Atomic Radiation [Kommittee für genetische Auswirkungen von atomarem Strahlungsausfall], das gebildet wurde um Mutationen zu untersuchen, die möglicherweise durch den Einsatz von Atomwaffen im 2. Weltkrieg hervorgerufen worden waren:
Viele werden erstaunt sein über die Aussage, dass praktisch alle mutierten Gene schädlich sind, da Mutationen einen notwendigen Teil des Evolutionsprozesses ausmachen. Wie kann eine gute Auswirkung – die Evolution zu höheren Lebensformen – von Mutationen ausgehen, die praktisch alle schädlich sind? 20
Ein anderer Forscher, Michael Pitman, bemerkte folgendes zum Scheitern der Taufliegenexperimente:In all den Tausenden von Fliegenzüchtungsversuchen, die über 60 Jahre lang in vielen Teilen der Welt durchgeführt wurden, konnte das Aufkommen einer neuen Spezies niemals beobachtet werden... nicht einmal ein neues Enzym.21
Morgan, Goldschmidt, Muller und andere Genetiker haben Generationen von Taufliegen extremen Umständen von Hitze, Kälte, Licht, Dunkelheit und Behandlung mit Chemikalien und Bestrahlung unterzogen. Jede Art von Mutation wurde erzeugt, von denen praktisch alle entweder belanglos oder definitiv schädlich waren. Menschlich erzeugte Evolution...? Kaum: Wenige der Ungeheuer, die die Genetiker hervorgebracht hatten, hätten außerhalb der Flaschen, in denen sie gezüchtet worden waren, überleben können. Die Praxis zeigte, dass Mutanten entweder sterben, unfruchtbar sind, oder zum natürlichen Typen zurückkehren. 22
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts versuchen Evolutionsbiologen, vorteilhafte Mutationen zu finden, indem sie mutierende Fliegen erzeugen. Aber diese Anstrengungen sind immer auf kranke und deformierte Tiere hinausgelaufen. Das Bild oben links zeigt den Kopf einer normalen Fruchtfliege, das Bild unten rechts den Kopf einer Fruchtfliege, aus dem ein Bein herausragt. Das Bild oben rechts zeigt eine Fruchtfliege mit deformierten Flügeln. All das ist das Ergebnis von Mutationen. |
Zusammenfassend können drei Hauptgründe aufgeführt werden, warum Mutationen der Unterstützung der evolutionistischen Behauptungen nicht dienlich sein können:
1) Die direkte Auswirkung von Mutationen ist schädlich: Da sie ungeplant auftreten, beschädigen sie fast immer den Organismus, der ihnen ausgesetzt ist. Vernunft lehrt uns, dass unbewußte Eingriffe in eine vollkommene und komplexe Struktur dieselbe nicht verbessern, sondern nur einschränken können. Tatsächlich konnte bisher niemals eine “vorteilhafte Mutation” beobachtet werden.
2) Mutation fügt der DNS eines Organismus keine neue Information hinzu: Die Trägerteilchen der genetischen Information werden entweder aus ihren Plätzen herausgerissen, zerstört, oder an andere Stellen versetzt. Mutationen können ein Lebewesen nicht dazu bringen, ein neues Organ oder eine neue Charaktereigenschaft auszubilden. Sie können lediglich Abnormalitäten verursachen, wie etwa ein am Rücken wachsendes Bein, oder ein am Bauch wachsendes Ohr.
3) Um von einer Generation auf die nachfolgende übertragen werden zu können, muss eine Mutation in den Geschlechtszellen des Organismus stattgefunden haben: Eine zufällige Veränderung, die in irgendeiner Zelle oder irgendeinem Organ des Körpers auftritt kann nicht auf die nächste Generation übertragen werden. Ein menschliches Auge, z.B., das durch Strahlungseinwirkung oder aufgrund anderer Ursachen verändert wurde, kann nicht auf nachfolgende Generationen vererbt werden.
Kurz gesagt, es ist nicht möglich, dass Lebewesen sich evolutiv entwickelt haben, denn es gibt keinen Mechanismus in der Natur, der eine evolutive Fortentwicklung verursachen könnte. Dies ist in Übereinstimmung mit dem Fossilnachweis, der aufzeigt, dass das Evolutionsszenario weit von der Realität entfernt ist.